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Volksschule Markus ist bereit für den Schulanfang

  • Volksschule Markus ist bereit für den Schulanfang
    Volksschule Markus ist bereit für den Schulanfang (Bild: Stadt Bern)
2022-08-09 10:05:03
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Quelle: Stadt Bern

Die Schulanlage Markus im Breitenrainquartier wurde in den letzten 18 Monaten umfassend saniert und erweitert, wie die Stadt Bern mitteilt.

Die Arbeiten werden in diesen Tagen mit dem Aufbau einer Photovoltaikanlage abgeschlossen. Nach den Sommerferien werde der Schulbetrieb im sanierten Schulhaus und in den erweiterten Kindergartenpavillons wieder aufgenommen.

Die effektiven Baukosten liegen unter dem budgetierten Betrag.Das Schulhaus und die beiden Kindergartenpavillons der Schulanlage Markus befanden sich aufgrund ihres Alters von rund 70 Jahren in einem schlechten baulichen Zustand und entsprachen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Schulhaus und Pavillons wurden deshalb seit Februar 2021 saniert, energetisch aufgewertet und räumlich erweitert.

Die Bauarbeiten seien nun abgeschlossen und die Gebäude können auf das Schuljahr 2022/23 wieder in Betrieb genommen werden. Die Schulanlage bietet den Schülerinnen und Schülern lernfördernde Räume in einer attraktiv gestalteten Umgebung, den Lehrkräften zeitgemässe Arbeitsplätze und dem Quartier Aussenraum zum Verweilen.Neben den baulichen Mängeln bei der Haustechnik, den sanitären Anlagen und den schlecht gedämmten Aussenwänden, die nun behoben werden konnten, bot das Schulhaus insbesondere für den Basisstufenunterricht und den Unterricht in Kleingruppen zu wenig Platz.

Mit dem Ausbau des Untergeschosses und einer optimierten Raumaufteilung im ganzen Gebäude verfügt nun jedes Klassenzimmer über einen Gruppenraum. Hierfür wurden im Erdgeschoss und im Obergeschoss Klassenzimmer entsprechend umgebaut.

Im Untergeschoss befinden sich neu ein Musikzimmer und ein grosser Raum für Gestalten. Beim Gymnastikraum seien nun geschlechtergetrennte Garderoben vorhanden.

Die Schule bietet Platz für insgesamt sechs Basisstufenklassen.Die Kindergartenpavillons wurden in der Länge um die Breite von zwei Fenstern vergrössert. Dadurch konnte je ein Gruppenraum geschaffen werden.

Für das Betriebsmaterial und die Aussengeräte stehen zusätzliche Lagerräume zur Verfügung.Der grosszügige und vielfältige Aussenraum wurde nach ökologischen und denkmalpflegerischen Aspekten aufgewertet und möglichst naturnah gestaltet. Es wurden zusätzliche Bäume gepflanzt und direktere Fusswege zu den Kindergartenpavillons angelegt.

Auf Wunsch der Schülerinnen und Schüler wurde das Angebot um einen Basketballkorb und attraktive Spielmöglichkeiten ergänzt.Bei den im Bauinventar als «schützenswert» eingestuften Liegenschaften konnte durch die sorgfältige Planung und Umsetzung der baulichen Veränderungen die historische Bausubstanz und das äussere Erscheinungsbild des Schulhauses weitestgehend erhalten bleiben. Trotzdem konnte die ganze Schulanlage bezüglich Erdbebensicherheit, Brandschutz und Hindernisfreiheit den neusten Anforderungen angepasst und die Gebäudetechnik erneuert werden.Auf dem Dach des Schulhauses werde in diesen Tagen eine Photovoltaikanlage erstellt, die mit einer Fläche von 440 Quadratmetern einen grossen Teil des Strombedarfs der Schule abdecken kann.

Die Sanierung respektive Erweiterung wurde nach den Grundsätzen der Nachhaltigkeit geplant und realisiert. Dies gewährleistet einen energieeffizienten und unterhaltsfreundlichen BetriebWährend der rund 18 Monate dauernden Bauarbeiten wurden die Schüler*innen in mobilen Raummodulen auf dem Areal des Breitfeldschulhauses unterrichtet.

Nun können sie pünktlich zu Beginn des neuen Schuljahres 2022/23 in die sanierten Räumlichkeiten zurückkehren.Die Stimmberechtigten genehmigten im November 2020 einen Baukredit von 12 Millionen Franken. Die effektiven Baukosten werden voraussichtlich 10,8 Millionen Franken betragen..

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