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Gemeinderat beantragt Kredite für Basisstufen Burgernziel

2022-08-18 05:05:03
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Quelle: Stadt Bern

Auf dem städtischen Areal des ehemaligen Tramdepots Burgernziel sind rund 100 Wohnungen sowie Dienstleistungs- und Gewerbeflächen entstanden, wie die Stadt Bern mitteilt.

Teil der neuen Überbauung seien auch Räume für zwei Basisstufen, die als Ganztagesbasisstufen geführt werden sollen. Der Gemeinderat beantragt beim Stadtrat hierfür einen Investitionskredit von 690’000 Franken und einen Verpflichtungskredit von 3,19 Millionen Franken für die Miete über 25 Jahre.

Der Bezug der Räume sei auf Sommer 2023 geplant.Dem Schulkreis Kirchenfeld-Schosshalde fehlt dringend benötigter Schulraum. Mehrere Schulbauprojekte seien durch Einsprachen blockiert und können erst verspätet realisiert werden.

Durch die im Burgernziel entstehende neue Überbauung «bärn ost» verschärft sich die Situation zusätzlich.Im Sommer 2016 stimmte der Gemeinderat der Vergabe des ehemaligen Tramdepots im Baurecht an die Bietergemeinschaft bestehend aus der Gebäudeversicherung Bern (GVB) und der Wohnbaugenossenschaft ACHT (wbg8) zu. Als Beitrag zur Verbesserung der Schulraumsituation verpflichtete sich die Baurechtsnehmerin, in der Überbauung Schulräume für zwei Basisstufen-Klassen inklusive zugehörigem Aussenraum zu erstellen.Die Räumlichkeiten für die Basisstufen liegen im Schulstandort Manuel.

Sie werden in erster Linie die Schüler*innen des Zyklus 1 (4-8 Jahre) aus dem Burgernziel aufnehmen. Dank der verkehrsgünstigen Lage und dem Raumkonzept könne an diesem Standort jedoch auch ein Ganztagesmodell für die weiteren Schulstandorte des Schulkreises (Laubegg, Kirchenfeld und Altstadt/Schosshalde) angeboten werden.

Heute fehlt eine derartige Unterrichtsform im Schulkreis. In der Ganztagesschule besuchen alle Schüler*innen den Unterricht, die Mittagsbetreuung sowie einen Teil ihrer Freizeit von Montag bis Freitag gemeinsam.Die neuen Schulräume befinden sich im westlichen Teil des Areals im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss.

Der Aussenraum auf der ruhigen, von der Thunstrasse abgewandten Seite dient als Zugang. Er bietet verschiedene Spielgeräte und einen gedeckten Aussenbereich.Ergänzend zum Grundausbau, welcher mit der jährlichen Miete abgedeckt ist, muss der Ausbau sowie die Erstausstattung der beiden Ganztagesbasisstufen direkt durch die Stadt Bern beschafft und finanziert werden.

Der Gemeinderat beantragt beim Stadtrat hierfür einen Investitionskredit von 690’000 Franken.Der Mietvertrag für die genannten Schulräumlichkeiten sieht eine Mindestmietdauer von 25 Jahren vor und enthält Verlängerungsoptionen von einmal 25 Jahren und einmal 24 Jahren. Für Miete und Betrieb entstehen jährliche Kosten von 127’500 Franken.

Der Gemeinderat beantragt dem Stadtrat einen Verpflichtungskredit von 3,19 Millionen Franken über 25 Jahre..

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