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Regional

Stadt lädt Ausländer*innen zur Einbürgerung ein

2022-08-26 10:05:03
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Quelle: Stadt Bern

Dem Gemeinderat ist es ein Anliegen, dass möglichst viele Berner*innen am demokratischen Prozess teilhaben können, wie die Stadt Bern schreibt.

Mit einem Brief lädt er Ausländer*innen dazu ein, sich über den Erwerb des Schweizer Bürger*innenrechts zu informieren.In der Stadt Bern habe fast ein Viertel der Bevölkerung keinen Schweizer Pass. Ausländer*innen machen also einen grossen Anteil der Wohnbevölkerung aus.

Sie seien ein Teil der Gesellschaft und tragen zum Zusammenleben in der Stadt Bern bei. Gleichzeitig können sie nicht wählen und abstimmen und damit nicht aktiv am demokratischen Prozess teilhaben.Dem Gemeinderat sei es wichtig, die politische Teilhabe zu fördern: Wer in Bern lebt, sei willkommen und solle am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben teilhaben können.

Mit einem Brief regt Stadtpräsident Alec von Graffenried Ausländer*innen im Namen des Gemeinderats an, sich mit dem Erwerb des Schweizer Bürgerrechts auseinanderzusetzen. In den nächsten Tagen werden rund 200 Personen angeschrieben, welche die Wohnsitzfristen für eine Einbürgerung erfüllen.

Das Schreiben bietet Informationen über das Vorgehen sowie zu verschiedenen Beratungsangeboten zur Einbürgerung. Der Brief werde periodisch alle vier Monate an rund 200 Personen verschickt.Mit dem regelmässigen Versand der Informationsbriefe will der Gemeinderat Hürden für einen Erwerb des Bürger*innenrechts abbauen und die politische Teilhabe durch die Förderung von Einbürgerungen erhöhen.

Damit setzt die Stadtregierung ein Ziel des «Schwerpunkteplan Migration und Rassismus 2022-2025» um..

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