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Auch geflüchtete Kinder haben das Recht auf Freizeit und Spiel

2022-11-21 16:05:08
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Quelle: Stadt Bern

Geflüchtete Kinder und Jugendliche brauchen nicht nur Schutz und die Erfüllung ihrer Grundbedürfnisse, sondern haben auch ein Recht auf Freizeit, Ruhe und Spiel, wie die Stadt Bern berichtet.

Dies unterstreicht die Stadt Bern zum Internationalen Tag der Kinderrechte am Sonntag, 20. November.Wegen des Krieges in der Ukraine seien viele Mütter mit ihren Kindern geflüchtet, unter anderem auch in die Schweiz und nach Bern. Dies habe den Fokus auf die Bedürfnisse und Rechte von Kindern auf der Flucht nochmals verstärkt.Die UN-Kinderrechtskonvention hält fest: «Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf Ruhe und Freizeit an, auf Spiel und altersgemässe aktive Erholung sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben.» Der Stadt Bern sei es ein grosses Anliegen, die Ziele der Konvention umzusetzen.

Entsprechend sei es ihr wichtig, dass die Angebote der Stadt und ihrer Leistungsvertragspartner*innen auch geflüchteten Kindern zugänglich seien und damit die soziale Integration unter Gleichaltrigen gefördert wird.Die Kinder- und Jugendtreffs des Dachverbands für offene Arbeit mit Kindern in der Stadt Bern (DOK) und des Trägervereins für die offene Jugendarbeit der Stadt Bern (toj) heissen geflüchtete Kinder und Jugendliche willkommen. Der Kinderstadtplan vom DOK mit allen Spielplätzen und Angeboten werde inzwischen in 15 Sprachen aufgelegt und die Teilnahme von geflüchteten Kindern und Jugendlichen an Angeboten aus der Ferien- und Freizeitaktion FÄGER werden gefördert.Mit Geldern aus der Warlomont-Anger-Stiftung habe der DOK bestehende Spielangebote für geflüchtete Kinder in Bern West sowie bei der Siedlung Viererfeld erweitert und angepasst.

So wurden Anlässe durchgeführt, die auch in Ukrainisch beworben wurden. Kinder aus dem Kinderparlament haben Kinder aus der temporären Unterkunft im Viererfeld durch ihr Quartier geführt.Seit November 2022 finanzieren die reformierte Kirchgemeinde Matthäus und die Stadt Bern gemeinsam eine Koordinationsstelle in der Siedlung Viererfeld.

Ziel der Stelle sei die Vermittlung von Angeboten und Aktivitäten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene vor Ort. Damit solle ein Beitrag zu einem kinder- und jugendgerechten Alltag und zur sozialen Integration unter Gleichaltrigen geleistet werden.«Kinder und Jugendliche tragen mit ihren Erfahrungen aus dem Krieg und der Flucht ein grosses Bündel mit sich herum.

Wir versuchen ihnen nebst der humanitären Hilfe mit Freizeitaktivitäten und Spiel mit Gleichaltrigen ein Stück Normalität zurückzugeben», sagt Gemeinderätin Franziska Teuscher..

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