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Ergebnisse der Lohngleichheitsanalyse 2021 liegen vor

2022-12-02 10:05:03
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Quelle: Stadt Bern

In der Stadtverwaltung beträgt die nicht erklärbare Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen 3,8 Prozent zu Ungunsten der Frauen, wie die Stadt Bern mitteilt.

Der Gemeinderat lasse die Gründe für die bestehende Lohndiskriminierung vertieft abklären.Die nicht erklärbare Lohndifferenz zwischen Männern und Frauen in der Stadtverwaltung beträgt 3,8 Prozent. Dieses Resultat zeigt die jüngste mit Referenzmonat März 2021 unter Beizug der Sozialpartner und im Rahmen des nationalen Projekts «Engagement Lohngleichheit» durchgeführte Lohngleichheitsanalyse.

Analysiert wurden die Löhne von insgesamt 3968 Mitarbeitenden (2173 Frauen und 1795 Männer). Der Durchschnittslohn der Frauen beträgt 6896 Franken, jener der Männer 7785 Franken, was einer Differenz von 11,4 Prozent entspricht.

Werden nichtdiskriminierende Faktoren berücksichtigt (u.a. Qualifikation, Alter, Länge der Anstellung, Funktion) beträgt die Lohndifferenz 3,8 Prozent.

Dieser Wert liegt in allen Direktionen der Stadtverwaltung unter der im Lohnanalyseinstrument des Bundes vorgesehenen Toleranzschwelle von 5 Prozent.Letztmals wurde im Jahr 2017 eine Lohngleichheitsanalyse durchgeführt. Diese ergab eine nicht erklärbare Lohndifferenz von 1,8 Prozent.

Der Hauptgrund in der aktuell grösseren Differenz liegt in der Änderung der Berechnungsmethode: In früheren Jahren wurden Ferien- und Feiertagsentschädigungen der Mitarbeitenden im Stundenlohn fälschlicherweise nicht abgezogen, was im Ergebnis eine zu tiefe ausgewiesene Lohndifferenz zur Folge hatte. Mit dem nun erfolgten korrekten Abzug der Entschädigungen liegt die Lohnungleichheit 2021 bei 3,8 Prozent.

Bei gleicher Berechnungsmethode wären die Werte für 2017 und 2021 auf ähnlichem Niveau..

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