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Laufbahncoaching: Pilotprojekt kommt gut an

  • Laufbahncoaching: Pilotprojekt kommt gut an
    Laufbahncoaching: Pilotprojekt kommt gut an (Bild: Stadt Bern)
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    Laufbahncoaching: Pilotprojekt kommt gut an (Bild: Stadt Bern)
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    Laufbahncoaching: Pilotprojekt kommt gut an (Bild: Stadt Bern)
2023-01-10 13:05:03
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Quelle: Stadt Bern

Was aus einer Blitzidee entstand, könnte Zukunft haben: Lernende der Stadt Bern erhielten während neun Monaten ein Laufbahncoaching von Studierenden der Universitäten Bern und Freiburg, wie die Stadt Bern schildert.

Anfang Dezember endete das Pilotprojekt. Das Fazit der Teilnehmenden: Es sei lehrreich, hilfreich und empfehlenswert.Was sei mein Talent? Wo will ich beruflich hin und wie erreiche ich das? Mit diesen Fragen haben sich die Lernenden der Präsidialdirektion von April bis Dezember beschäftigt und Zukunftspläne geschmiedet.

«Weil die Fragen zur beruflichen Weiterentwicklung mitten im Arbeitsalltag wenig Platz finden, wollte ich diesen Raum geben, damit die Jugendlichen ihren Horizont erweitern können und ihre Möglichkeiten kennen», erläutert Direktionsberufsbildnerin Emilia Hugi den Auslöser des Laufbahncoachings.Dank einer Blitzidee seien die Coaches dafür rasch gefunden: Hugi sucht nach einer Zusammenarbeit mit Studierenden und findet mit ihrer Idee Anklang bei Ea Eller, Studiengangsleiterin des MAS Laufbahn- und Personalpsychologie der Universitäten Bern und Freiburg. Kurzerhand lancieren sie gemeinsam ein Pilotprojekt.

Das Ziel: Lernende und Studierende können voneinander lernen und wertvolle Erfahrungen sammeln.Neun Monate später zeigt sich: Der Plan ging auf. Am Abschlusstag Anfang Dezember treffen sich alle Teilnehmenden in Bern zur Feedbackrunde.

Der Grundtenor klingt positiv: Alle fanden die Zusammenarbeit hilfreich und würden das Projekt weiterempfehlen. «Es habe mir den Blick für neue Optionen geöffnet.

Ich konnte meine Ideen weiterentwickeln und habe so herausgefunden, in welche Richtung ich beruflich gehen möchte», erzählt Alessio Mura, Lernender im vierten Lehrjahr. Auch für die Studierenden sei der Austausch wertvoll gewesen.

Für einige als Übungsfeld für erste Beratungsgespräche aber auch für routinierte Laufbahnberater wie Andreas Andenmatten: «Normalerweise wissen wir nach einer Beratung nicht, was das Gespräch auslöst. Durch die Rückmeldung von Alessio konnten wir sehen, was unsere Arbeit bewirkt – das sei eine schöne Erfahrung.»Von diesen Erfahrungen sollen künftig weitere Studierende und Lernende profitieren können, seien sich die Initiantinnen einig.

«Wir haben das Pilotprojekt sehr pragmatisch gestartet. Zu sehen, wie gut es ankommt, freut mich riesig», so die Reaktion von Studiengangsleiterin Ea Eller am Abschlusstag.

Und wie geht es nun weiter? «Wir werden in einem nächsten Schritt prüfen, in welchem Rahmen wir das Laufbahncoaching weiterführen können», stellt Emilia Hugi in Aussicht..

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