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Regionalgericht entscheidet über Fall Natalie Urwyler gegen Insel Gruppe

Das Regionalgericht entscheidet im Fall Natalie Urwyler gegen die Insel Gruppe, wobei die Insel Gruppe Berufung einlegt. Ein Zwischenentscheid wurde gefällt, der zur Diskussion über die Nichtbeförderung von Natalie Urwyler führt.

  • Insel Gruppe legt Berufung gegen Zwischenentscheid im Zivilverfahren gegen Natalie Urwyler ein
    Insel Gruppe legt Berufung gegen Zwischenentscheid im Zivilverfahren gegen Natalie Urwyler ein (Bild: Inselspital Bern)
  • Insel Gruppe legt Berufung gegen Zwischenentscheid im Zivilverfahren gegen Natalie Urwyler ein
    Insel Gruppe legt Berufung gegen Zwischenentscheid im Zivilverfahren gegen Natalie Urwyler ein (Bild: Inselspital Bern)
2024-02-29 08:20:22
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Quelle: Inselspital Bern

Das Regionalgericht Bern-Mittelland hat im Zivilverfahren Natalie Urwyler gegen die Insel Gruppe einen Zwischenentscheid gefällt. Die Insel Gruppe legt dagegen Berufung ein.

Regionalgericht entscheidet im Fall Natalie Urwyler gegen die Insel Gruppe

Das Regionalgericht Bern-Mittelland hat am 26. Januar 2024 im Zivilverfahren Natalie Urwyler gegen die Insel Gruppe einen Zwischenentscheid gefällt. Darin hält das Regionalgericht fest: •    Natalie Urwyler wurde bis zu ihrer Freistellung im Jahr 2014 von der Insel Gruppe bezüglich Entlöhnung aus dem Pool privatarztlicher Honorare nicht diskriminiert. •    Natalie Urwyler hätte seit der Freistellung trotz ihrer Abwesenheit zur leitenden Ärztin befördert werden müssen. Wegen dieser Nichtbeförderung sei sie diskriminiert worden.

Positives Urteil für die Insel Gruppe im Gleichstellungsstreit

Das Gericht stellt darüber hinaus fest, dass eine geschlechtsspezifische Diskriminierung während der aktiven Tätigkeit von Natalie Urwyler bei der Insel Gruppe nicht glaubhaft ist. Das diesbezüglich erstellte unabhängige Gutachten wird „als vollständig, in sich widerspruchsfrei und nachvollziehbar“ bezeichnet. „Wir setzen uns an der Insel Gruppe seit Jahren stark für die Gleichstellung von Männern und Frauen ein. Dass das Regionalgericht anerkennt, dass Natalie Urwyler in ihrer aktiven Tätigkeit bei uns nicht aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert wurde, ist eine positive Bestätigung unseres Engagements“, sagt Nicole Stämpfli, Direktorin Personal.

Insel Gruppe legt Berufung ein und betont fehlende Verpflichtung zur Beförderung

Für die Insel Gruppe ist aber nicht nachvollziehbar, dass sie als Arbeitgeberin nach der Freistellung von Mitarbeitenden verpflichtet sein sollte, diese auch in Abwesenheit weiter zu befördern. Für die Freistellung 2014 gab es überzeugende Gründe, welche vom Berner Obergericht bereits 2015 bestätigt wurden: Das Vertrauensverhältnis war gestört, was zu einem sehr angespannten und belasteten Arbeitsklima in einem hochsensiblen Bereich führte, in welchem die Sicherheit von Patientinnen und Patienten auf dem Spiel steht.

(Quelle:Inselspital Bern Bearbeitet mit ChatGPT)

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