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Blaulicht

Rückgang der Verkehrsunfälle in Bern: Mehr Verletzte, aber weniger Tote 2024

Im Jahr 2024 verzeichnete die Kantonspolizei Bern einen Rückgang der Verkehrsunfälle auf 5'337, während die Anzahl verletzter Personen auf 2'951 fiel – erfreuliche Nachrichten, die jedoch von einem Anstieg der Verkehrstoten auf 29 überschattet werden. Besonders positiv ist, dass im laufenden Jahr kein Kind im Strassenverkehr sein Leben verlor, während Senioren und E-Bike-Nutzer häufiger in Unfälle verwickelt waren.

2025-03-31 10:00:02
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Quelle: Kantonspolizei Bern

Die Kantonspolizei Bern hat im Jahr 2024 insgesamt 5'337 Verkehrsunfälle registriert, was einem Rückgang von 168 Fällen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Bei diesen Unfällen wurden 2'951 Personen verletzt, was einen Rückgang von 188 Verletzten bedeutet. Die Zahl der Verkehrstoten stieg jedoch um 1 auf insgesamt 29. Der Rückgang der Kinder, die im Strassenverkehr getötet wurden, hält an, da im Jahr 2024 kein Kind bei einem Unfall ums Leben kam.

Unfallursachen und Altersgruppen

Im innerorts- und ausserorts Bereich gab es leicht weniger Unfälle als im Vorjahr. Auf den Autobahnen blieben die Zahlen stabil. Interessanterweise haben Personen über 64 Jahren prozentual mehr Unfälle verursacht als die Altersgruppe der 18 bis 24-Jährigen. Die häufigste Unfallursache bei den Senioren war das Missachten des Vortritts, während mangelnde Fahrpraxis und nicht angepasste Geschwindigkeit die Hauptgründe für Unfälle unter jungen Erwachsenen darstellten.

Zusammensetzung der Unfälle

Die meisten registrierten Verkehrsunfälle waren Schleuder- und Selbstunfälle sowie Auffahr- und Einbiegeunfälle. Zudem fiel die Zahl der Unfälle, bei denen fahrfähigkeit beeinträchtigende Substanzen eine Rolle spielten, auf 453. Im Bereich des Langsamverkehrs blieb die Anzahl der Unfälle weitgehend stabil, während die Anzahl verletzter Personen sank, jedoch mehr Personen ums Leben kamen.

Besondere Vorkommen bei Langsamverkehr

Bei Unfällen mit Fussgängern wurde eine Abnahme der Verletzten festgestellt, während mehr Fußgänger ums Leben kamen. E-Bikes zeigen eine Zunahme an Unfällen, was auf deren steigende Beliebtheit zurückzuführen sein kann. Besondere Aufmerksamkeit gilt auch den zahlreichen Motorradunfällen, insbesondere im urbanen Raum, bei denen vorwiegend jüngere Fahrer betroffen waren.

Fokus auf urbane Mobilität

Die Kantonspolizei Bern plant für das Jahr 2025 erneut einen Schwerpunkt auf das Thema "Urbane Mobilität" zu legen. Darüber hinaus wird die im Vorjahr gestartete Motorradkampagne „schliifts?!“ auch auf städtische Gebiete ausgeweitet, um die Sicherheit im Verkehr weiter zu erhöhen.

(Quelle:Kantonspolizei Bern Bearbeitet mit ChatGPT)

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