Wissenschaft
Die Universität Bern lädt am Dienstag, 26. Mai 2026 zur Podiumsdiskussion in Zusammenarbeit mit dem Bernischen Historischen Museum (BHM) ein. Thema ist die Folgen der Restitution kolonialer Kulturgüter und neue Perspektiven für Afrikaforschung.
Am Dienstag, 26. Mai 2026, lädt das Historische Institut der Universität Bern gemeinsam mit dem Bernischen Historischen Museum zu einer Podiumsdiskussion ein. Moderator ist Henri-Michel Yéré, Mitglied der Kommission für historisch belastetes Kulturerbe. Diskutiert wird, wie Museen und Universitäten nach der Rückgabe von Kulturgut weiterarbeiten können.
Internationale Expertinnen und Experten nehmen am Roundtable teil, darunter Njabulo Chipangura, Michaela Oberhofer, Amy Shakespeare und Ken Aïcha Sy. Ziel der Veranstaltung ist es, neue Forschungsansätze und Kooperationsformen zu entwickeln – “after restitution” als Anfang statt Ende des Debattenprozesses.
Das Kooperationsprojekt After Restitution verbindet Uni Bern, BHM und Partnerinstitutionen. Bereits seit Anfang 2026 arbeiten Forschende der Universität Bern mit Kuratorinnen des BHM zusammen, unterstützt von der Initiative Afrique und dem Walter Benjamin Kolleg. Ziel ist, Repatriierung als Ausgangspunkt für neue Perspektiven zu nutzen.
Eine Ausstellung zur Usakos Railway Workers’ Collection am BHM ist in Vorbereitung. Die ethnographische Sammlung des Schweizer Ehepaars Solioz, entstanden während des Baus einer Eisenbahn in Deutsch-Südwestafrika (heute Namibia), soll nach Abschluss der Ausstellung im Herbst 2026 an Namibia zurückgegeben werden.
Die Veranstaltung ist öffentlich. Freier Eintritt für UniCard-Inhaberinnen und -Inhaber sowie Medienschaffende. Weitere Informationen bietet das Historische Institut der Universität Bern.
(Quelle:Universität Bern Bearbeitet mit ChatGPT)
Suche nach Stichworten:
Bern Berns Historisches Institut Podiumsdiskussion Restitution