Wissenschaft
Die Universität Bern beruft Dr. Laura Mai zur Stiftungsprofessorin für Klimarecht und Gesellschaft. Sie tritt am 1. August 2026 ihr Amt an.
Dr. Laura Mai wird zur Stiftungsprofessorin für Klimarecht und Gesellschaft an der Universität Bern ernannt. Die Stelle wurde 2025 mit Unterstützung der Bloom Foundation eingerichtet, um rechtliche Innovationen im Klimawandel zu fördern und gesetzliche Rahmenbedingungen zu verbessern.
Mai wurde im Rahmen eines selektiven internationalen Verfahrens ausgewählt. Sie forscht aktuell am Amsterdam Centre for International Law und hat Erfahrungen in privaten Kanzleien sowie beim UN-Klimasekretariat gesammelt. Ab September bis Dezember 2026 wird sie die School of Law der NYU im Hauser Global Fellowship besuchen, bevor sie ihre Arbeit in Bern aufnimmt.
Die Professur soll Kompetenzen im Klimarecht aufbauen - national und international - und die Verbindung zwischen Rechts- und Sozialwissenschaften stärken. Mai plant, einen interdisziplinären Masterstudiengang zu entwickeln und am nationalen Forschungsschwerpunkt Clim+ mitzuwirken. Zudem leitet sie das Projekt Legal Geographies of Climate Change, das untersucht, wo rechtliche Verantwortung und Klimagerechtigkeit verortet sind.
Das Institut für öffentliches Recht der Universität Bern und das Oeschger-Zentrum für Klimaforschung (OCCR) ordnen die Professur organisatorisch ein. Die Bloom Foundation unterstützt die Professur zehn Jahre lang, um Klimarecht als Hebel für den Klimaschutz weiterzuentwickeln.
Wichtige Stimmen aus der Universität begrüßen Die Wahl Mais. Judith Wyttenbach betont ihre interdisziplinäre Ausrichtung und Forschungskompetenz. Thomas Stocker hebt hervor, dass Rechtsgrundlagen dem rasanten Wandel gerecht werden müssen. Die Bloom Foundation sieht in Mais praxisnahes Verständnis als entscheidend für nationale und internationale Entwicklungen.
(Quelle:Universität Bern Bearbeitet mit ChatGPT)
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