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Die Stadt Biel beschliesst, städtische Landwirtschaftsflächen künftig nach agrarökologischen Prinzipien zu bewirtschaften und verzichtet auf chemisch-synthetische Pestizide. Ziel ist eine ökologische und soziale Lebensmittelproduktion.
2026-07-01 09:05:03Die Bieler Stadtverwaltung will landwirtschaftliche Flächen im städtischen Eigentum konsequent nach agrarökologischen Prinzipien bewirtschaften. Bereits betroffene Flächen sollen künftig ohne chemisch-synthetische Pestizide bewirtschaftet werden, wobei Bio-Suisse-Richtlinien angestrebt werden.
Der Beschluss setzt eine überparteiliche Motion aus dem Jahr 2025 um und bezieht Flächen in Biel, Brügg, Lamboing, Leubringen, Prés-d’Orvin und Scheuren ein. Verträge mit Landwirtinnen und Landwirten werden angepasst, um die neue Ausrichtung schrittweise umzusetzen.
Im Fokus stehen präventive, mechanische und biologische Maßnahmen zur Regulierung von Schädlingen. Freiwerdende Flächen sollen über das städtische Zwischennutzungsportal ausgeschrieben werden. Ziel ist eine gesunde, umweltfreundliche Ernährung und der Schutz von Umwelt, Gewässern und Biodiversität, im Einklang mit Charta für eine nachhaltige Ernährung des Klimabündnis Schweiz.
Am 6. März 2026 reichte das Netzwerk Stadt Ernähren die Petition „Biel wird essbar – Für die Quartiere. In unseren Händen. Mit dir!“ ein und fordert den Gemeinderat zur Ausarbeitung eines konkreten Plans auf. Der Gemeinderat verpflichtet sich, die neuen Vorgaben schrittweise umzusetzen und die bestehenden Verträge anzupassen.
Die Maßnahmen sollen zur Erreichung der Ziele des Legislaturprogramms beitragen: eine vorausschauende, sozial orientierte Politik, eine gesunde, umweltfreundliche Ernährung und verbesserten Zugang zu Lebensmitteln für wirtschaftlich Schwache. Gleichzeitig bleibt eine wirtschaftlich tragfähige landwirtschaftliche Nutzung gewährleistet.
(Quelle:Stadtverwaltung Biel Bearbeitet mit ChatGPT)
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