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In Bieler Brugg und Bern: Eine standardisierte Online-Befragung zu Waldbesuchen im Längholzwald zeigt, dass Ruhe, Spazieren und Naturbeobachtung im Vordergrund stehen; Ergebnisse fließen ins Besuchslenkungskonzept für den Herbst ein.
2026-08-18 08:05:04Eine gemeinsame Medienmitteilung von Biel, Brügg und dem Kanton Bern fasst die Ergebnisse einer Online-Befragung zusammen, die im April im Längholzwald durchgeführt wurde. Das Centre for Development and Environment der Uni Bern hat den Fragebogen ausgewertet.
Die Teilnehmenden nutzen den Wald vor allem zur Erholung und für Naturerlebnis: Spazieren/Wandern (83 %), Ruhe geniessen/Waldbaden (64 %) und Natur beobachten (61 %) stehen im Vordergrund. Naturbelassenheit und Ruhe haben einen hohen Stellenwert, auch der Naturschutz ist wichtig.
Zur Beeinträchtigung berichten 56 % der Befragten von Abfall, 52 % von Holzereiarbeiten und 43 % von Zerstörung/Vandalismus. Konflikte zwischen Erholung, Holzproduktion und Biodiversität werden so bestätigt.
Infrastrukturpräferenzen zeigen, dass Picknickplätze Ringe und Heidenstein am stärksten genutzt werden; Feuerstellen am Chräjeberg werden weniger besucht. Familien mit Kindern wünschen sich zusätzliche Feuerstellen und Sitzgelegenheiten. Eine Mehrheit von 83 % spricht sich für einen neuen Waldlehrpfad aus; aus Sicht der Teilnehmenden ist der Bau eines neuen Biketrails eher begrüßungswert von Bikern, aber bei anderen Nutzern umstritten.
Die Ergebnisse fließen in das Besuchslenkungskonzept ein, dessen Abschluss im Herbst vorgesehen ist. Die Koordinationsgruppe aus Waldbesitzenden, Stadt Biel, Gemeinde Brügg, dem Amt für Wald und Naturgefahren des Kantons Bern, der Schweizerischen Vogelwarte und Umweltverbänden betreut den Prozess.
(Quelle:Stadtverwaltung Biel Bearbeitet mit ChatGPT)
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Brugg Längholzwald: Waldbereich überwiegend Erholung Naturerlebnis