Wissenschaft
Ein internationales Forscherteam unter Leitung der Universität Bern zeigt mithilfe von hochauflösenden Computersimulationen, dass ein einzelner Asteroideneinschlag Deimos geformt hat und die Regolithschicht sowie die Südpol-Senke entstanden sind – basierend auf Hera-Aufnahmen.
Ein internationales Forscherteam unter Leitung der Universität Bern hat gezeigt, dass Deimos durch einen einzigen, nicht zerstörerischen Einschlag eines Asteroiden geformt wurde. Die Simulationen stimmen mit den Beobachtungen der ESA-Raumsonde Hera überein und liefern erstmals eine konsistente Erklärung für die glatte Oberfläche und die Südpol-Senke.
Die Studie, veröffentlicht in Nature Astronomy, nutzt das Bern SPH-Softwarepaket zur Simulation von Kollisionen und vergleicht diese mit Hera-Daten. Der Einschlagswinkel von ca. 45 Grad und ein Durchmesser von rund 320 Metern passen zu den gemessenen Strukturen auf Deimos.
Ein Ziel der Arbeit ist, MMX, die künftige japanische Mission zur Beobachtung der Marsmonde, zu informieren. Raducan betont, dass die Ergebnisse konkrete Vorhersagen über Dicke und Verteilung der Regolithschicht liefern, die MMX bei Probenentnahmen beachten müsse.
(Quelle:Universität Bern Bearbeitet mit ChatGPT)
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