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Wissenschaft

Robert Habeck im Gespräch: Literaturwissenschaft und politische Praxis

Zur Eröffnung des Studienangebots «Literatur und Berufspraxis» ist der frühere deutsche Vizekanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck an der Universität Bern zu Gast. Er spricht am Montag, 2. November 2026 über sein literarisches und politisches Engagement – und über die wissenschaftlichen Methoden, die er aus dem Studium mit in die politische Praxis genommen hat. Die Veranstaltung des Instituts für Germanistik richtet sich fächerübergreifend an Studierende und Lehrende, ebenso an alle Interessierten.(Feed generated with FetchRSS)

  • Robert Habeck im Gespräch: Literaturwissenschaft und politische Praxis
    Robert Habeck im Gespräch: Literaturwissenschaft und politische Praxis (Bild: Universität Bern)
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    Robert Habeck im Gespräch: Literaturwissenschaft und politische Praxis (Bild: Universität Bern)
2026-10-28 03:25:02
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Quelle: Universität Bern

Zur Eröffnung des Studienangebots «Literatur und Berufspraxis» ist der frühere deutsche Vizekanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck an der Universität Bern zu Gast. Er spricht am Montag, 2. November 2026 über sein literarisches und politisches Engagement – und über die wissenschaftlichen Methoden, die er aus dem Studium mit in die politische Praxis genommen hat. Die Veranstaltung des Instituts für Germanistik richtet sich fächerübergreifend an Studierende und Lehrende, ebenso an alle Interessierten.Auf welche Berufe und Tätigkeiten bereitet das literaturwissenschaftliche Studium vor? In welchen Bereichen kommen literaturwissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden zur Anwendung? Unter anderem in der Politik: Der ehemalige deutsche Vizekanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck hat Literaturwissenschaften und Philosophie studiert. In seiner literarischen, politischen und wissenschaftlichen Arbeit weist er immer wieder auf die Bedeutung der Sprache für die Wahrnehmung und für die Gestaltung politischer Prozesse hin. Mit Prof. Dr. Marcel Lepper vom Institut für Germanistik der Universität Bern spricht Robert Habeck am Montag, 2. November über sein aktuelles Buch Arctic Meltdown (Kiepenheuer & Witsch 2026). Er blickt zurück auf seine literarischen und literaturwissenschaftlichen Arbeiten und gibt Einblicke in seine aktuelle Tätigkeit als Professor of Practice an der Copenhagen Business School. «Als Politiker, als Experte für Fragen der globalen Sicherheit, der Umwelt- und Energiepolitik, ebenso als Romanautor und politischer Analyst lenkt Robert Habeck den wissenschaftlichen Blick auf rhetorische Muster und erzählerische Strukturen, auf ein Denken in Möglichkeiten und Szenarien», sagt Marcel Lepper.Mit der Veranstaltung wird das Studienangebot «Literatur und Berufspraxis» des Instituts für Germanistik der Universität Bern eröffnet. «Das praxisnahe Angebot thematisiert die rasanten Änderungen, denen die Berufswelt rund um das Buch unterworfen ist – und welche Chancen sich daraus für angehende Literaturwissenschaftlerinnen und Literaturwissenschaftler ergeben», sagt Marcel Lepper als Verantwortlicher des Studienangebots. «Unter anderem werden darin veränderte ökonomische, gesellschaftliche und technologische Bedingungen wie etwa Social Media und KI untersucht.»  Das Studienangebot kommt dem steigenden Bedarf einer Vermittlung zwischen wissenschaftlicher Arbeit und beruflicher Tätigkeit entgegen und ist als Praxis-Wahloption in das reguläre Lehrangebot des Instituts für Germanistik integriert. Es richtet sich an Studierende der Germanistik und Komparatistik sowie angrenzender Fächer. Das Studienangebot soll folgenden Fragen nachgehen: Welche neuen Formen des Lesens, Analysierens und Vermittelns zeichnen sich ab? Welche innovativen Modelle der Zusammenarbeit zwischen literarischen Institutionen, Schulen und Universitäten lassen sich im internationalen Horizont entdecken und weiterentwickeln? «Das Angebot bringt Studierende in Verbindung mit Akteurinnen und Akteuren aus Medien und Politik, Bibliotheken und Archiven, Museen und Theatern und vermittelt auch Praktika», ergänzt Lepper.Medienschaffende sind gebeten, sich bis am Freitag, 30. Oktober 2026 bei marcel.lepper@unibe.ch anzumelden. Robert Habeck steht für Interviews nach Anmeldung zur Verfügung. Interviewanfragen sind auch an die obengenannte Adresse zu richten.KI schreibt Texte, BookTok prägt den Buchmarkt, neue Medien verändern das Lesen. Was bedeutet das für die Berufswelt der Literatur? Ein neues praxisnahes Studienangebot der Uni Bern geht der Frage nach. Zum Auftakt kommt Ex-Vizekanzler Robert Habeck. WeiterlesenDas Institut für Germanistik widmet sich in Forschung und Lehre der deutschen Sprache und Literatur. Die Abteilung für Literaturwissenschaft verbindet philologische Grundlagenforschung mit kultur- und medienwissenschaftlichen Perspektiven. Die Sprachwissenschaft deckt eine breite Spanne zwischen Grammatikforschung bis hin zu soziolinguistischer Varietätenforschung und kulturanalytischer Diskurslinguistik ab. Besondere Schwerpunkte liegen u.a. in der Gegenwartsliteratur, der Soziodialektologie, der Komparatistik, der interkulturellen Literaturwissenschaft, der digitalen Kommunikation, der Editionsphilologie und der Namenforschung. Mehr Informationen



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