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Förderakzent 2021 der Kulturförderung des Kantons Bern - Kulturschaffen trotz der Corona-Pandemie ermöglichen

2021-03-09 10:05:02
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Quelle: Kanton Bern

Die Corona-Pandemie trifft Kulturschaffende in ihrer Berufspraxis existenziell, wie der Kanton Bern berichtet.

Die Bühnen seien geschlossen und für den Fall der Wiedereröffnung auf lange Zeit ausgebucht. Die kantonale Kulturförderung des Amtes für Kultur, lanciert deshalb den ausserordentlichen, zeitlich befristeten Förderakzent «Continuer – Beiträge an Entwicklung und Vertiefung», um Kulturschaffende aktuell in ihrer Tätigkeit zu stärken.Seit einem Jahr sei aufgrund der Corona-Pandemie die Begegnung mit dem Publikum kaum möglich.

Ob fürs Theater, die Literatur, Musik, bildende Kunst oder den Tanz: Die Präsentationsmöglichkeiten seien nahezu versiegt. Für den Zeitpunkt, an dem Kulturveranstaltungen wieder möglich sind, zeichnet sich ein grosser Produktionsstau ab, da viele Veranstaltungen, Konzerte und Ausstellungen verschoben wurden.

Für Neues gibt es wenig Platz.Um Kulturschaffende im Kanton Bern in dieser schwierigen Situation besser unterstützen zu können, lanciert die kantonale Kulturförderung den ausserordentlichen Förderakzent «Continuer – Beiträge für Kulturschaffende an Entwicklung und Vertiefung». Mit diesem Förderakzent solle rund 80 Kulturschaffenden (einzeln oder als Kollektiv beziehungsweise Gruppe organisiert) mit Beiträgen von maximal CHF 10`000 (bzw.

bei Kollektiven CHF 15`000) ermöglicht werden, ihre künstlerischen Fragen zu vertiefen sowie die Arbeitsweise und Ausrichtung – generell oder in Bezug auf die Pandemiefolgen – weiterzuentwickeln. Die Bewerbungen können ab sofort und bis zum 31. August eingereicht werden.Um den starken Förderakzent möglich zu machen, werde in diesem Jahr – in enger Zusammenarbeit mit den kantonalen Fachkommissionen für Tanz und Theater, Kunst, Literatur und Musik – auf einzelne Spitzenförderungsinstrumente wie zum Beispiel der Berner Kulturpreis oder andere sehr spezifische Instrumente der Personenförderung verzichtet.

Statt wenige herausragende Kulturschaffende solle im zweiten Pandemiejahr eine grössere Anzahl professionell engagierter Kulturschaffender mit Mitteln aus der regulären Kulturförderung unterstützt werden.In der Regel werden Kulturschaffende von der kantonalen Kulturförderung dann unterstützt, wenn sie ein neues «Produkt» – ein Buch, ein neues Bühnenstück, eine Ausstellung – präsentieren. Aktuell sei aber aufgrund der ausserordentlichen Pandemie-Lage vielmehr Vertiefung, Reflexion, vielleicht auch Neupositionierung gefragt.Kanton und Bund haben mit der Schaffung der COVID-Hilfen früh auf die ausserordentliche Lage im Kultursektor reagiert.

Die Ausfallentschädigungen decken bei Kulturunternehmen und Kulturschaffenden aber nur einen Teil der Einnahmelücken. Für die Vertiefung oder Weiterentwicklung des eigenen Schaffens fehlen die Möglichkeiten.

Anders als Kulturunternehmen können sich Kulturschaffende nicht um Beiträge an Transformationsprojekte bewerben, mit denen Bund und Kanton Anpassungen an die pandemiebedingten Veränderungen unterstützt.Mit dem Förderakzent «Continuer – Beiträge für Kulturschaffende an Entwicklung und Vertiefung» reagiert die Kulturförderung nun situativ auf die besonderen Herausforderungen in der Pandemie-Situation. Damit setzt der Kanton Bern in Zeiten der Corona-Pandemie auch bei den professionellen Kulturschaffenden auf Kontinuität und auf die Erhaltung der kulturellen Vielfalt.

Die kantonale Kulturförderung setzt jedes Jahr einen Förderakzent – 2020 war dieser der Förderung des Chorwesens gewidmet..

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