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Verwaltung digital neu denken


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2021-03-11 14:05:03
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Quelle: Stadt Bern

Bund und Kantone intensivieren ihre Zusammenarbeit mit Gemeinden und Städten, mit dem Ziel den digitalen Wandel in der Verwaltung zu beschleunigen, effizienter zu gestalten und schweizweit zu steuern, wie die Stadt Bern berichtet.

Digitale Prozesse ohne Medienbrüche über alle drei Ebenen zu erreichen, sei eine komplexe Herausforderung.Die Forderungen an die Verwaltung, «digitaler, effizienter und bürgernäher» zu werden, wachsen, denn die Bevölkerung sei es im Alltag bereits gewohnt, viele Geschäfte am Smartphone zu erledigen. Das spüren auch die grössten Gemeinden im Kanton Bern wie die Stadt Bern und Biel.Die Bieler Stadtschreiberin Barbara Labbé begrüsst die verstärkte Zusammenarbeit: «Mit gebündelten Kräften können wir mehr erreichen.

Gerne engagieren wir uns mit weiteren Gemeinden für eine gemeinsame digitale Entwicklung der Schweiz.» Biel und Bern arbeiten bereits partnerschaftlich mit Gemeinden wie Thun und Köniz und dem Kanton Bern zusammen, um Synergien für nachhaltige Lösungen zu nutzen, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam ihre Kompetenzen in E-Government-Fragen zu stärken.«Als Gemeinde arbeiten wir am Puls der Bevölkerung und bringen Erfahrung in der Interaktion mit», ergänzt Jonathan Gimmel, Leiter Digital Stadt Bern. Das Erlebnis mit der Verwaltung könne verbessert werden, wenn nicht bei jeder Amtsstelle ein neues Formular ausgefüllt werden muss und der Zugang niederschwelliger gestaltet wird, wie das Projekt E-Umzug zeigt.

Ein gutes Beispiel für die organisationsübergreifende Zusammenarbeit. Denn eine Person könne seinen Wohnsitzwechsel online melden, selbst wenn sie in einen anderen Kanton zieht, etwa von der Stadt Zürich in die Stadt Bern.«Wir arbeiten zudem mit unserer Portalstrategie bereits daran, dass die Menschen künftig über eine einzige Plattform mit der Verwaltung interagieren können, unabhängig davon, auf welcher Verwaltungsebene ihr Anliegen beheimatet ist», sagt Jonathan Gimmel, Leiter Digital Stadt Bern.

Die Strategie des Bundes deckt sich weitgehend mit den Schwerpunkten der städtischen Digitalstrategie.Zur vom Bund gegründeten Plattform zur Förderung der digitalen Verwaltung gehört eine nationale Agenda für die kommenden Jahre, um gemeinsam mit Kantonen und Gemeinden eine performante Infrastruktur und Basisdienste wie eine digitale Identität aufzubauen und dabei Daten transparent behördenübergreifend zu nutzen. Der Bund übernimmt die Anschubfinanzierung.«Gemeinsam Prozesse neu zu denken, schafft neue Möglichkeiten für nachhaltige, innovative Lösungen, von denen alle profitieren», sagt Jonathan Gimmel.

«Im Bereich E-Government besteht ein föderalistisches Potenzial darin, dass es den Gemeinden Autonomie lasse und in wichtigen Fragen eine Harmonisierung ermöglicht, zum Beispiel im Bereich der digitalen Identität.».

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