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Notfalltreffpunkte - Notfalltreffpunkte für die Bevölkerung des Kantons Bern

2021-05-06 10:05:02
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Quelle: Kanton Bern

Während der nächsten zwei Jahre bauen die Gemeinden des Kantons Bern schrittweise ein Netz von 236 Notfalltreffpunkten auf, wie der Kanton Bern meldet.

Bei Katastrophen und in Notlagen dienen diese als Anlaufstelle für die lokale Bevölkerung. Das Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär (BSM) unterstützt die Gemeinden dabei konzeptionell und materiell.Bei Katastrophen und in Notlagen, wie beispielsweise einem Erdbeben, einem schweren Unwetter oder einem längerdauernden, grossflächigen Stromausfall, sei es möglich, dass auch Telefon und Internet ausfallen.

Je nach Situation könne es auch zu Versorgungsengpässen bei Gütern des täglichen Bedarfs kommen. Im schlimmsten Fall sei sogar mit Todesopfern zu rechnen, da beispielsweise medizinische Notfälle oder Brände nicht rechtzeitig gemeldet werden können.Um in solchen Fällen die negativen Auswirkungen für die Bevölkerung zu reduzieren, habe das Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär (BSM) in enger Zusammenarbeit mit den acht Berner Gemeinden Belp, Bern, Lauterbrunnen, Ostermundigen, Schwarzenburg, Spiez, Thun und Wohlen ein kantonales Konzept «Notfalltreffpunkte» erarbeitet.

Dieses lehnt sich an ein bereits bestehendes gleichnamiges Konzept der Kantone Aargau und Solothurn sowie des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BABS) an. Unterstützt durch den Kanton richten die Gemeinden ab 2021 schrittweise 236 Notfalltreffpunkte ein, um die Sicherheit der Bevölkerung im Ereignisfall zu erhöhen.

 Wie der Sicherheitsdirektor und Regierungsrat Philippe Müller unterstreicht, «Kommt den Gemeinden bei der Einführung von Notfalltreffpunkten eine Schlüsselrolle zu. Denn niemand kennt die lokalen Gegebenheiten besser und sei im Ereignisfall schneller vor Ort als die Gemeinde selbst.

Selbstverständlich können die Gemeinden aber auf die tatkräftige Unterstützung des Kantons setzen.»Im Kanton Bern seien Notfalltreffpunkte bei Katastrophen und in Notlagen künftig Anlaufstellen für die betroffene Bevölkerung. Dort erhalten diese Informationen über die aktuelle Lage und das weitere Geschehen.

Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, über POLYCOM, das stromnetzunabhängige Funknetz der Behörden und Blaulichtorganisationen, Notrufe abzusetzen.Weiter seien Unterstützungsangebote wie z. B.

die Abgabe von Nahrungsmitteln, Trinkwasser oder anderen Gütern des täglichen Bedarfs denkbar. Je nach Situation sei auch der Bezug von Notstrom möglich.Für die Notfalltreffpunkte (NTP) seien Räumlichkeiten in öffentlichen Gebäuden wie z.

B. Schulhäusern, Turn- oder Mehrzweckhallen vorgesehen.

Im Ereignisfall markieren auffällige Fahnen mit dem NTP-Logo die vorgesehenen Gebäude. Als weiträumige Orientierungshilfe kommen zusätzlich NTP-Wegweiser zum Einsatz.

Dank Notstromversorgung können Notfalltreffpunkte auch bei Stromausfall ihren Betrieb aufrechterhalten. Zu welchem Zeitpunkt welche Notfalltreffpunkte in Betrieb sind, erfährt die Bevölkerung via Radio- oder Fernsehdurchsagen, über Alertswiss-Meldungen – und falls diese Kanäle nicht mehr zur Verfügung stünden – via Lautsprecherdurchsagen in den Gemeinden.Mitarbeitende der Gemeinden betreiben zusammen mit Angehörigen der regionalen Zivilschutzorganisationen (und allenfalls weiteren Helfenden) die Notfalltreffpunkte.

Dies gewährleistet bei Bedarf den Betrieb über mehrere Tage.Zur Information aller Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Bern wurde ein Informations-Flyer «Der Notfalltreffpunkt – Ihre Anlaufstelle im Ereignisfall» erstellt. In diesem Faltblatt seien alle wichtigen Informationen zu den Notfalltreffpunkten sowie nützliche Zusatzhinweise zu den Themen «Alarmierung» und «Persönliche Notfallvorsorge» enthalten.

Sobald eine Gemeinde das Notfalltreffpunkt-Konzept umgesetzt hat, werde die lokale Bevölkerung informiert. Ergänzend steht der Bevölkerung die interkantonale Webseite www.notfalltreffpunkt.ch Link öffnet in einem neuen Fenster.

zur Verfügung, die über den aktuellen Stand der Umsetzung informiert. Neu hinzugekommene Standorte werden laufend ergänzt..

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