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Zukunft der Berner Spitallandschaft - Bessere Vernetzung, starke Kooperationen, grössere Versorgungsregionen

2021-05-18 10:05:02
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Quelle: Kanton Bern

Die öffentlichen Spitäler im Kanton Bern haben eine robuste finanzielle Basis, wie der Kanton Bern berichtet.

Es ergeben sich allerdings Risiken aus der derzeit ungenügenden Profitabilität. Dies zeigt der Bericht von PwC (Spitalbericht) über den Status Quo und die Entwicklung der Berner Spitallandschaft bis zum Jahr 2035. Auf Basis dieses Spitalberichts will der Regierungsrat unter anderem die Versorgungsregionen vergrössern sowie die Rahmenbedingungen für Kooperationen und strategische Allianzen verbessern.In der Wintersession 2019 überwies der Grosse Rat die Motion «Spitallandschaft im Umbruch – Jetzt braucht es eine Auslegung durch den Regierungsrat» (192-2019, GPK (Siegenthaler, Thun)).

Die Motion verlangt vom Regierungsrat eine systematische, risikoorientierte Analyse der aktuellen Situation und die Beurteilung der kurz, mittel- und langfristigen Auswirkungen von wichtigen Trends in der Gesundheitsversorgung. Im Auftrag der Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion habe die PricewaterhouseCoopers AG daraufhin eine umfassende Analyse der Spitallandschaft Link öffnet in einem neuen Fenster.

des Kantons erstellt. Dabei wurde neben der Akutsomatik auch die Psychiatrie und die Rehabilitation einbezogen.

Identifiziert wurden die (finanziellen) Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Der Regierungsrat habe daraus Massnahmen und Empfehlungen abgeleitet und den Spitalbericht zur Kenntnisnahme an den Grossen Rat verabschiedet.Der Spitalbericht zeigt auf, dass die Spitäler des Kantons Bern aufgrund der robusten Eigenmittelausstattung in den nächsten Jahren finanziell nicht gefährdet sind.

Allerdings mangelt es an Profitabilität, was langfristig zu einem Problem für die Refinanzierung von grossen Infrastrukturinvestitionen führen kann. Der Kanton könne die Rahmenbedingungen dahingehend verbessern, dass die Vernetzung und die Bildung von starken Kooperationen gefördert werden.

Dies wirkt sich indirekt positiv auf die Profitabilität der Spitäler aus. Konkret will der Regierungsrat die folgenden Massnahmen umsetzen:.

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