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Eidgenössisches Sprachengesetz - Bundesbeiträge für 28 zweisprachige Projekte

2021-06-01 09:05:03
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Quelle: Kanton Bern

Gestützt auf das eidgenössische Sprachengesetz hat der Bund für das Jahr 2021 einen Gesamtbeitrag von 250 000 Franken an den Kanton Bern ausgerichtet, wie der Kanton Bern meldet.

Mit dem Bundesbeitrag wurden 28 Projekte unterstützt, die in verschiedenen Bereichen wie Kultur, Gesundheit und Bildung zur Lebendigkeit der kantonalen Zweisprachigkeit beitragen. Der Kanton Bern werde 2021 ausserdem mehrere zweisprachige Projekte mit insgesamt 200 000 Franken unterstützen, wovon 60 000 Franken an fünf Projekte gehen, die ebenfalls vom Bund unterstützt werden.Die vom Bundesamt für Kultur gesprochenen Gelder werden im Kanton Bern auf Antrag einer Arbeitsgruppe verteilt.

In dieser Arbeitsgruppe, die vom Vizestaatsschreiber des Kantons Bern geleitet wird, seien der Rat für französischsprachige Angelegenheiten des Verwaltungskreises Biel/Bienne (RFB), das Forum für die Zweisprachigkeit, der Bernjurassische Rat (BJR) sowie mehrere Direktionen der Kantonsverwaltung vertreten. Rund 70 Prozent des Bundesbeitrags 2021 wurden in die Bereiche Kultur und Bildung investiert: Mehrere kulturelle Institutionen haben somit Hilfen im Gesamtbetrag von 82 500 Franken erhalten.Der Bildungsbereich wurde mit insgesamt 90 500 Franken unterstützt.

Die Spitäler haben zur Förderung ihrer Zweisprachigkeit einen Gesamtbeitrag von 54 000 Franken erhalten. Weitere Projekte aus anderen Bereichen haben zudem Bundeshilfen in der Höhe von 23 000 Franken erhalten.

So gingen unter anderem 6000 Franken an das von Pro Senectute lancierte nationale Programm «Gymnastik im Wohnzimmer», das zu Beginn der Pandemie geschaffen wurde, um über TV-Sendungen das Turnen zu Hause zu fördern. Diese Subvention wurde mit Geldern aus dem kantonalen Budget zur Förderung der Zweisprachigkeit ergänzt.Der Kanton Bern möchte das Potenzial, das sich aus dem Miteinander von zwei Sprachen und zwei Kulturen ergibt, besser ausschöpfen.

Entsprechend den Empfehlungen der Expertenkommission Zweisprachigkeit habe der Regierungsrat ab 2020 finanzielle Mittel zur Förderung der kantonalen Zweisprachigkeit bereitgestellt. Von den 200 000 Franken, die der Kanton 2021 für die Stärkung der Zweisprachigkeit einsetzt, gehen Finanzhilfen in der Höhe von 63 886 Franken an Projekte, die auch gemäss eidgenössischem Sprachengesetz unterstützt werden.

Dank dieser Unterstützung, die auf dem Sonderstatutsgesetz beruht, können verschiedene Projekte in mehreren Bereichen wie Kultur, Bildung und Gesundheit gefördert werden..

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