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Egelsee-Wyssloch: Naturnaher Stadtteilpark und neue Schule

2021-06-03 05:05:03
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Quelle: Stadt Bern

Der Gemeinderat möchte das Gebiet Egelsee-Wyssloch zu einem naturnahen Stadtteilpark ausgestalten, wie die Stadt Bern ausführt.

Wegen steigender Schülerinnen- und Schülerzahlen plant er zudem, ein neues Schulhaus und eine Tagesschule in den Park zu integrieren. Um diese Projekte realisieren zu können, sei eine Änderung des Zonenplans und eine Teilrevision der städtischen Bauordnung nötig.

Der Gemeinderat habe nun das Geschäft zuhanden des Stadtrates und der Volksabstimmung verabschiedet. Diese findet voraussichtlich am 28. November 2021 statt.Das Planungsgebiet umfasst den Grünraum Egelsee-Wyssloch zwischen der Muri- und der Laubeggstrasse im Stadtteil Kirchenfeld-Schosshalde.

Bereits heute werde es als Erholungsraum, aber auch als Schulort genutzt. Nun will es der Gemeinderat zu einem naturnahen Stadtteilpark weiterentwickeln.

Gleichzeitig plant er, im Park ein neues Schulhaus zu erstellen und das ehemalige Bauernhaus Wysslochgut zu einer Tagesschule umzubauen. Damit könne er dringend benötigten Schulraum schaffen.

Im Gegenzug solle das bestehende Schulraumprovisorium an der Egelgasse zurückgebaut werden.Um diese Projekte realisieren zu können, sei eine Änderung des Zonenplans nötig. Zudem müssen für Zonen für öffentliche Nutzungen die Zweckbestimmung sowie die Grundzüge der Überbauung und Gestaltung festgelegt werden.

Diese fehlen heute, werden aber vom kantonalen Baugesetz verlangt.Der Grünraum Egelsee-Wyssloch werde neu einheitlich als Zone für öffentliche Nutzungen FA 2 ausgewiesen, mit Ausnahme der Standorte für das Schulhaus und die Tagesschule. Gemäss der neu festgelegten Zweckbestimmung muss das Gebiet künftig als Stadtteilpark genutzt werden.

Hierbei werde es ausdrücklich zulässig sein, ein Parkcafé zu betreiben. Dieses könnte am westlichen Ende des Egelsees platziert werden.

Dort befindet sich heute unter anderem der ehemalige Entsorgungshof Egelsee. Das künftig zulässige Nutzungsmass von 3600 Quadratmetern oberirdischer Geschossfläche sei mit den bestehenden Bauten bereits ausgeschöpft.

Neubauten seien also nur möglich, wenn bestehende Gebäude abgebrochen werden.Im Bereich, in dem das Schulhaus erstellt werden soll, werde eine Zone für öffentliche Nutzungen FC 3 festgelegt. Das Nutzungsmass beträgt maximal 4500 Quadratmeter oberirdische Geschossfläche.

So könne Raum für mindestens acht Klassen geschaffen werden. Auch der Bereich des Wysslochguts werde sich neu in einer Zone für öffentliche Nutzungen FC 3 befinden.

Dort beträgt das maximale Nutzungsmass 1600 Quadratmeter oberirdische Geschossfläche.Innerhalb des Planungsgebiets Egelsee-Wyssloch befinden sich mehrere Biotope, die gesetzlich geschützt sind. Diese werden neu im Zonenplan ausgewiesen und müssten innerhalb des Areals ersetzt werden, sollten sie durch die geplante Entwicklung tangiert werden.Bei der Zonenplanänderung und der dazugehörigen Teilrevision der Bauordnung handelt es sich um eine Änderung der baurechtlichen Grundordnung.

Deshalb werden die Stimmberechtigten über die Vorlage befinden können. Die Volksabstimmung findet voraussichtlich am 28. November 2021 statt.

Nun habe der Gemeinderat das Geschäft zuhanden des Stadtrates und der Volksabstimmung verabschiedet..

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