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«Aare You Safe?»: Neue Auftriebshilfe und Gebärdenvideos

2021-06-04 10:05:04
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Quelle: Stadt Bern

Der Sommer naht und damit auch Vorfreude auf den ersten Aareschwumm, wie die Stadt Bern berichtet.

Auch wenn keine «Aare You Safe?» Plakate mehr sichtbar sind, bleibt die Sicherheit der Aareschwimmenden und Bootsfahrenden ein wichtiges Thema. Nebst neuen Signalisationen im Marzili seien neu die wichtigsten Informationen auch als Videos in Gebärdensprache verfügbar.

Auch könne die Stadt in Zusammenarbeit mit der BFU, Beratungsstelle für Unfallverhütung eine neue Auftriebshilfe für den Aareschwumm präsentieren.Die Sensibilisierungskampagne «Aare You Safe?» wurde nach der Saison 2020 beendet. Das Anliegen der Stadt bleibt aber bestehen.

Baden in der Aare sei ein Volkssport, der Spass machen und nicht böse enden soll. So wurden bereits im vergangenen Jahr Massnahmen getroffen, dass der Slogan «Aare You Safe?» und damit der Sicherheitsgedanke beim Schwimmen und Böötlen nicht vergessen geht.

Einerseits wurden die Bodenmarkierungen entlang der beliebten Schwimmstrecken. Andererseits habe der Gemeinderat im vergangenen Winter ein Massnahmenpaket verabschiedet.

Neu seien zudem auch die wichtigsten Informationen und Regeln zum Aareschwimmen unter www.aareyousafe.ch als Gebärdensprachvideos verfügbar.Nach den Rettungswesten, Badetüchern oder Schwimmsäcken, sei dieses Jahr in Zusammenarbeit mit der BFU, Beratungsstelle für Unfallverhütung eine limitierte Auflage des «Aare Restubes» verfügbar. Die Boje sei in einer kleinen, handlichen Tasche verstaut und könne einfach als Gurt um den Bauch getragen werden.

Im Notfall werde die Boje manuell ausgelöst und bläst sich innert Sekunden auf. Mit 75 Newton bietet die Boje genügend Auftrieb für erwachsene Schwimmerinnen und Schwimmer.

Die Boje könne auch dafür benutzt werden, um auf sich aufmerksam zu machen oder anderen Personen zu helfen. Nach dem Gebrauch könne die Luft aus der Boje abgelassen, mit einer neuen Patrone ausgestattet und wiederverwendet werden.

Sie könne aber auch von Mund aufgeblasen werdenDie Boje sei mit einer Leine am Gurt befestigt, was beim Flussschwimmen schnell gefährlich werden könnte. Die BFU habe deshalb gemeinsam mit dem Hersteller der bekannten Auftriebshilfen «Restube» ein Produkt entwickelt, das auch den Anforderungen des Flussschwimmens standhält.

Einerseits könne der Gurt mit einem einfachen Handgriff geöffnet werden. Andererseits werde das Restube bei einem Zug von 15 Kilogramm an einer Solltrennstelle vom Gurt gelöst.

Der gelöste Haken könne danach bei Bedarf wieder in die Öse an der Boje geschoben und wiederverwendet werden.Erhältlich seien die Aare-Restubes unter logistikbern@bern.ch. Weiter verfügbar seien die Badetücher und Schwimmrucksäcke.Alle wichtigen und nützlichen Tipps rund ums Aareschwimmen und –böötlen und die Sicherheit seien weiterhin auf der Webseite www.aareyousafe.ch verfügbar.

Im Rahmen der städtischen Strategie zur barrierefreien Kommunikation seien die wichtigsten Tipps und Regeln neu in professionell produzierten Gebärdensprachvideos verfügbar. Auch die Beschreibungen zu den beliebten Aarebädern wurden in Gebärdensprache übersetzt.

Damit solle ein weiterer wichtiger Beitrag zur Sicherheit rund um das Vergnügen auf und in der Aare geleistet werden..

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