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Jubiläumsausstellung Archäologischer Dienst - Zugabe im Bernischen Historischen Museum

2021-06-22 08:05:02
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Quelle: Kanton Bern

Die Wanderausstellung war Teil des Jubiläumsprogrammes, das der Archäologische Dienst anlässlich seines 50. Geburtstags im Jahr 2020 erstellt hat, wie der Kanton Bern berichtet.

Aufgrund des grossen Publikumsinteresses werden die Ausstellungscontainer während der Sommerferien vom 26. Juni bis 14. August 2021 im Park des Bernischen Historischen Museums beim Helvetiaplatz in Bern stationiert. Damit findet die rund einjährige Tour durch alle Regionen des Kantons Bern, die am 20. Juni 2020 in Langenthal ihren Anfang genommen hat, in der Hauptstadt einen würdigen Abschluss.

Die Ausstellung sei jeweils geöffnet am Dienstag, Donnerstag, Freitag und Samstag, 13–17 Uhr. Weitere Informationen finden sich auf den Websites www.be.ch/archaeologie Link öffnet in einem neuen Fenster.

und www.bhm.ch Link öffnet in einem neuen Fenster..Das Bernische Historische Museum besitzt nicht nur eine der bedeutendsten kulturhistorischen Sammlungen der Schweiz, es übte von 1929 bis 1969 auch offiziell die Aufsicht über die archäologischen Fundstellen im Kanton Bern aus. Das Museum sei damit die Vorgängerinstitution des Archäologischen Dienstes, der diese hoheitliche Aufgabe 1970 übernahm.

Seither kooperieren die beiden Institutionen auf verschiedenen Ebenen – etwa bei Ausstellungen oder im Bereich Konservierung. Die Präsentation der Wanderausstellung im Museumspark des Bernischen Historischen Museums sei ein Ergebnis dieser fruchtbaren Zusammenarbeit.Die Bedeutung des Bernischen Historischen Museums für die Berner Archäologie zeigt sich in dessen Sammlung, zu der herausragende Funde – etwa aus dem altsteinzeitlichen Siedlungsplatz Moosbühl in Moosseedorf, das frühbronzezeitliche Grab von Thun-Renzenbühl, die eisenzeitliche Hydria von Grächwil, die Keltengräber von Münsingen oder die Funde aus dem römischen Heiligtum in Thun-Allmendingen gehören.

Einige dieser Funde seien in der Wanderausstellung zu sehen.Am Eröffnungsanlass zur Wanderausstellung im Bernischen Historischen Museum am Freitag, 25. Juni 2021, präsentiert der Archäologische Dienst auch sein Jahrbuch «Archäologie Bern / Archéologie bernoise 2021». Das Werk gibt einen Überblick über die wichtigsten Untersuchungen, die er im aussergewöhnlichen Jubiläums- und Coronajahr 2020 durchführte, etwa zur Rettungsgrabung in einem bronzezeitlichen bis mittelalterlichen Siedlungsplatz bei Prêles oder zur Bauuntersuchung im mittelalterlichen Schloss Wyl in der Gemeinde Grosshöchstetten.

Weitere Berichte thematisieren die Schutzmassnahmen bei der jungsteinzeitlichen Seeufersiedlung und Unesco-Welterbestätte Sutz-Lattrigen, Rütte oder die Neuentdeckung der Burgstelle Heimberg.Archäologie Bern / Archéologie bernoise 2021. Jahrbuch des Archäologischen Dienstes des Kantons Bern 2021 / Annuaire du Service archéologique du canton de Berne 2021. Bern 2021. 304 Seiten, 334 Farbabbildungen. Preis: CHF 56.–.

ISBN 978-3-9525057-7-9. Erhältlich beim Archäologischen Dienst des Kantons Bern, adb.sab@be.ch, Telefon 031 633 98 00, oder im Buchhandel. Bild anzeigen Blick ins Innere der Wanderausstellung.

Die grossflächige Bildwand erklärt unter anderem die Bedeutung des Bernischen Historischen Museums für die Geschichte der Archäologie im Kanton Bern. © Archäologischer Dienst des Kantons Bern, Philippe Joner..

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