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Gemeinderat wehrt sich für Qualität in Betreuung und Bildung

2021-07-05 10:05:02
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Quelle: Stadt Bern

Gemäss dem Entwurf zu den Verordnungen über die Leistungsangebote der Familien-, Kinder- und Jugendförderung (FKJV) der kantonalen Direktion für Gesundheit, Soziales und Integration (GSI) sollen in der Kinderbetreuung pro Betreuungsperson neu sieben Plätze besetzt werden können, bisher waren es sechs, wie die Stadt Bern berichtet.

Zudem gelten bereits Lernende als qualifizierte Mitarbeitende in den Kitas. Der Gemeinderat spricht sich in seiner Konsultationsantwort gegen eine Reduktion der qualitativen Vorgaben aus und verweist darauf, dass Frühförderung als wichtige Bildungsleistung anerkannt werden soll.

Die Verschlechterung des Betreuungsverhältnisses wie auch die Reduktion der vorgegebenen Spielfläche pro Kind seien daher ein falsches Signal und setzen das Personal in Kitas unter zusätzlichen Druck.In der offenen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sollen zudem die sozialen Lasten der Gemeinden neu berechnet werden. Die Stadt würde bis zu 750`000 Franken weniger Ausgleich erhalten.

Im Gegenzug wünscht der Gemeinderat, dass die Zentrumslasten der Stadt als Bildungs- und Studienstadt mit ihren überregionalen Angeboten wie dem Gaskessel oder dem Jugendclub «Einspruch» ebenfalls im Lastenausgleich berücksichtigt werden.Mit den Leistungsangeboten der FKJV werde die flächendeckende Umsetzung der Betreuungsgutscheine im Kanton Bern in der Umsetzung geregelt. Zudem werden auch Bewilligungsvorgaben für Kitas unabhängig von ihrer Finanzierung und die Zuständigkeiten in der Kantonsverwaltung neu geregelt. .

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