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Die Erneuerung der Schulanlagen und die Ortsplanungsrevision

2021-08-05 17:05:36
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Quelle: Gemeinde Belp

Unsere Schulanlagen sind dringend erneuerungsbedürftig, wie die Gemeinde Belp schildert.

In der Mühlematt sei in wesentlichen Gebäudeteilen der Raumluftschadstoff Naphthalin nachgewiesen worden, was sehr problematisch ist. Das Lehrschwimmbecken sei am Ende seiner Tage angelangt.

Und bei der Anlage Dorf verdient die über hundertjährige Turnhalle ihre Bezeichnung nicht mehr.Die Gemeinde sei entschlossen, die Erneuerungen zu realisieren. Eine intakte Schulinfrastruktur, welche die Anforderungen der Lehrpläne erfüllt, gehört zu den Kernaufgaben jeder Gemeinde.

Und die Gemeinde Belp schreibt in ihrem Leitbild, sie sei Vorbild.Die Schulliegenschaften zu sanieren respektive zu erneuern, werde sehr teuer. Es werde noch manche Debatte geführt werden, bis die Projekte reif und die Investitionskosten bewilligt sind.

Doch ändert das nichts am Ziel des Gemeinderats. Die Erneuerungen dienen den Familien, den Kindern und Jugendlichen, den Lehrpersonen, der Bildung und der Attraktivität von Belp.Bei der Schulanlage Dorf sei vorgesehen, dass der Ersatzbau für die Turnhalle auf die Schlossparzelle ragt, indem die Ausrichtung des Gebäudes gegenüber dem heutigen um 90 Grad gedreht ist.

Dies bedingt eine Anpassung der Zweckbestimmung der Zonen für öffentliche Nutzung. Diese Anpassung sei nicht besonders brisant, aber sie sei nötig.Auch die Schulanlage Mühlematt befindet sich in einer Zone für öffentliche Nutzung.

Aktuell richtet sich die maximal zulässige Gebäudehöhe nach der dreigeschossigen Zone und beträgt somit 12 Meter. Die neue Ortsplanung sieht vor, dass die gleiche Höhenbeschränkung gelten solle wie bei einer Arbeitszone, also 18 Meter.

Dies sei in den Unterlagen des laufenden Wettbewerbs so aufgeführt. Ob die Architektenteams in ihren Ideen diese Höhe bean-spruchen oder ob sie niedrigere Gebäude vorsehen, könne im Moment nicht gesagt werden.

Die Eingabefrist läuft im Herbst ab. Jedoch gilt das Gleiche wie im Dorf: Diese geringfügige Änderung des Baureglements sei zur Berücksichtigung der eingehenden Wettbewerbsarbeiten entscheidend.Ja, und zwar aus zwei Betrachtungen: Zum einen besteht Dringlichkeit.

Der Raumluftschadstoff verlangt danach, unverzüglich zu handeln. Dazu besteht ein breiter Konsens.

Und zum anderen bezweckt die Ortsplanungsrevision genau dort Anpassungen, wo bereits konkrete Absichten zu Entwicklung und Erneuerung bestehen..

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