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Badi-Zwischenbilanz: Juli-Wetter führt zu tieferen Gästezahlen

2021-08-09 11:05:03
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Quelle: Stadt Bern

Mitte Mai sind die Berner Badis regulär in die Badesaison gestartet, wie die Stadt Bern schreibt.

Die Badi-Zwischenbilanz per Ende Juli zeigt ein Minus von 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Hohe Gästezahlen im Juni verhinderten einen stärkeren Rückgang.

Pandemie-, sanierungs- und hochwasserbedingte Sonderschliessungen erschweren den Vorjahresvergleich.Mitte Mai 2021 seien die Berner Badis regulär in die Badesaison gestartet, während 2020 aufgrund der Corona-Massnahmen die Berner Freibäder ihre Türen teilweise erst Anfang Juni öffneten. Eine Ausnahme bildet das Freibad Weyermannshaus, welches aufgrund der Beckensanierung diesen Sommer geschlossen bleibt.

Stattdessen steht mit der «OASE Weyerli» auf dem Gelände der Kunsteisbahn ein Ersatzangebot zur Verfügung. Nach regulärem Start mussten das Marzili- und Lorrainebad den Betrieb infolge des Hochwassers im Juli 2021 insgesamt während neun Tagen einstellen.

Das heisst: Die bis dato erfassten Gästezahlen der Berner Freibäder seien nur bedingt mit den Vorjahreszahlen vergleichbar.Die Statistik zeigt, dass die Gästezahlen in den Monaten Juni und Juli deutlich tiefer liegen als im Vorjahr. Haben 2020 im erwähnten Zeitraum 574’703 Personen eine Berner Badi besucht, waren es 2021 lediglich 544’663 Personen (minus 5,2 Prozent).

Ein deutlicher Rückgang sei im Juli zu verzeichnen. So lagen die Gästezahlen im Juni 2021 mit 297’109 noch deutlich über dem Vorjahreswert (2020: 157’870), im Juli 2021 hingegen mit 187’271 Gästen deutlich darunter (2020: 415`259).

Die Gründe für den Rückgang im Juli dürften in der wechselhaften Witterung und der hochwasserführenden Aare liegen.Das Freibad Wyler verzeichnet rund 60 Prozent höhere Gästezahlen als im Vorjahr (2021: 129`826 vs. 2020: 80`669), während das Lorrainebad den deutlichsten Besucherrückgang (2021: 6`020 vs.

2020: 13`525) von allen Freibädern aufweist. Der Grund für die höheren Gästezahlen im Freibad Wyler dürfte vermutlich in der sanierungsbedingten Verlagerung vom Freibad Weyermannshaus liegen.

Dazu kommt, dass die Aare-Badis stärker unter dem schlechten Wetter litten als die anderen Freibäder, was die Verlagerung in das Freibad Wyler wohl noch verstärkte. Wer sich abkühlen wollte, fand jedoch immer ausreichend Platz, trotz den höheren Gästezahlen in den Freibädern Wyler und Ka-We-De (2021: 30`870 vs.

2020: 24`714)..

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