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Restaurant Dählhölzli: Neue Vorlage mit zwei Varianten

2021-08-20 10:05:03
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Quelle: Stadt Bern

Um separat über die dringend notwendige Sanierung und eine Erweiterung des Restaurants Dählhölzli abstimmen zu können, hat der Stadtrat im Februar 2021 den Kreditantrag des Gemeinderats zurückgewiesen, wie die Stadt Bern mitteilt.

Der Gemeinderat legt dem Stadtrat nun den verlangten Variantenantrag vor: Das Projekt mit Erweiterung kostet 8,9 Millionen Franken, die Sanierung 5,7 Millionen Franken. Der Gemeinderat spricht sich für das Projekt mit Erweiterung aus, um einen wetterunabhängigen Ganzjahresbetrieb mit neuen attraktiven Angeboten zu ermöglichen.Das Tierpark-Restaurant Dählhölzi erfüllt heute nicht mehr alle geltenden Normen, die Infrastruktur sei sanierungsbedürftig und Kapazitätsengpässe erschweren den Betrieb.

Für das aus einem Wettbewerb im Jahr 2016 hervorgegangene Projekt einer Sanierung mit Erweiterungsbau beantragte der Gemeinderat dem Stadtrat im März 2020 einen Baukredit von 8,9 Millionen Franken.An der Stadtratssitzung vom 4. Februar 2021 war die Sanierung des Restaurants unbestritten. Die Notwendigkeit des Erweiterungsbaus und dessen Wirtschaftlichkeit wurden jedoch in Frage gestellt.

Der Stadtrat wies das Geschäft danach an den Gemeinderat mit der Auflage zurück, einen Antrag vorzulegen, in welchem separat über die Sanierung und den Erweiterungsbau abgestimmt werden kann. Nach entsprechender Überarbeitung legt der Gemeinderat dem Stadtrat zwei Projektvarianten vor: Die Sanierung des heutigen Restaurants für 5,7 Millionen Franken und die Sanierung mit Erweiterungsbau für 8,9 Millionen Franken.Die Überprüfung zeigt: Beide Varianten können rentabel betrieben werden.

Mit dem Erweiterungsbau besteht jedoch ein wesentlich höheres Ertragspotenzial, weil ein vielfältiges und attraktives, wetterunabhängiges Ganzjahresangebot geschaffen wird. Gemäss Wirtschaftlichkeitsberechnungen steigt der Umsatz mit dem Erweiterungsbau gegenüber der blossen Sanierung um rund eine Million Franken pro Jahr, womit der jährliche Pachtzins an den Fonds für Boden- und Wohnbaupolitik höher ausfallen dürfte.Der Gemeinderat will das Restaurant als attraktives Naherholungsziel stärken und mit einer Angebotserweiterung sowie einem modernen Gastronomiekonzept das Potenzial der Anlage wieder voll ausschöpfen.

Er spricht sich daher für die Variante mit Erweiterungsbau aus.Die Bauarbeiten an den bestehenden Gebäuden beinhalten neben der Brandschutz- und Erdbebenertüchtigung einen Umbau mit offener Buffet-Anlage, mit grossen Eingangs- und Zirkulationszonen und einer zentral gelegenen Kaffeebar. Die bestehende Grossküche werde optimiert.

Im Aussenraum seien Umgebungsarbeiten sowie Hochwasserschutzmassnahmen notwendig.Mit dem Erweiterungsbau würde das bestehende Restaurant mit einem einstöckigen Neubau ergänzt, um mehr gedeckte, hindernisfreie Sitzplätze für die Selbstbedienung zu schaffen. Die Erweiterung umfasst einen Verbindungsbau zum Restaurant und den eigentlichen Erweiterungsbau, den sogenannten Gartensaal mit Bürobereich und unterteilbarem Hauptraum mit 160 Sitzplätzen.

Die Bauarbeiten sollen in beiden Fällen rund 18 Monate nach dem Stadtratsentscheid beginnen und rund ein Jahr (Sanierung) beziehungsweise 1,5 Jahre (Sanierung mit Erweiterung) dauern..

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