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Coronavirus - Impfen ist wichtigste Massnahme zur Eindämmung des Coronavirus

2021-09-03 14:05:02
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Quelle: Kanton Bern

Die Coronafallzahlen sind hoch aber zurzeit stabil, die Zahl der Covid-Kranken ist im Kanton Bern rückläufig, wie der Kanton Bern schildert.

Von den Personen in Spitalpflege seien fast 90 Prozent ungeimpft. Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg ruft deshalb dringend die Bevölkerung auf, sich impfen zu lassen und sich dadurch vor einem schweren Krankheitsverlauf zu schützen.

Weitere gemeinsame Anstrengungen seien nötig, um die Ausbreitung der Delta-Variante einzudämmen. Wichtigstes Mittel sei die Impfung.

Deshalb baut die Gesundheitsdirektion ihr Impfangebot weiter aus und geht noch mehr zu den Leuten: Der Impftruck werde ab Oktober durch mobile Impfteams ergänzt, die in Zusammenarbeit mit den Gemeinden oder auf Bestellung in bestehenden Lokalitäten temporäre Impflokale betreiben werden.Die Coronasituation im Kanton Bern sei momentan auf einem hohen Niveau stabil. Die Zahl der Covid-Kranken sei im Kanton Bern rückläufig.

Am Mittwoch waren insgesamt 99 Personen hospitalisiert, 13 weniger als vor einer Woche. 25 Patientinnen und Patienten lagen auf der Intensivstation, zwei weniger als eine Woche zuvor.

Die Hospitalisationszahlen werden jeweils am Mittwoch auf www.be.ch/covid-kennzahlen publiziert. Seit Mittwoch weist die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion neu auch aus, wie hoch der Anteil geimpfter Personen in Spitalpflege ist.

Diese Zahlen belegen ganz konkret, dass die Impfung vor einem schweren Krankheitsverlauf schützt, sagte Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg am Point de presse.Prof. Doktor med.

Stephan Jakob, Leiter Intensivmedizin, schilderte die Situation auf der Intensivstation des Inselspitals Bern. Von den Personen, die in der Intensivstation behandelt werden, sei keine einzige geimpft.

Die Auslastung der Intensivstation zeige sich nicht nur an den effektiven Belegungszahlen, sondern vor allem auch an den Möglichkeiten, das nötige Personal einsetzen zu können. «Dieses sei schon im normalen Betrieb belastet, da 75 Prozent der Schichten Spät, Nacht- und Wochenendeinsätze sind.

Bei kranken Mitarbeitenden müssen Zusatzschichten geschoben werden», sagte Jakob. Man müsse nicht nur auf Bettenzahlen achten, sondern auf das Zusammenwirken aller Faktoren.

Daraus ergebe sich, ob das Gesundheitswesen an eine Belastungsgrenze komme oder nicht.Seit kurzem lassen sich im Kanton Bern wieder etwas mehr Personen impfen. Mehr als 570 000 Personen (59 Prozent) seien bereits zwei Mal geimpft, 61 500 Personen haben ihre erste Impfdosis bekommen (65 Prozent).

Sieben von zehn Impfzentren haben bereits geschlossen, jene in Biel und Thun gehen Ende September zu. Das Impfzentrum Insel sei bis mindestens Ende Dezember geöffnet.Es stehen aber nach wie vor genügend Impfmöglichkeiten zur Verfügung.

In Sankt Imier, Moutier, Langenthal, Burgdorf und Langnau können Personen die speziell für die Impfung eingerichteten Räumlichkeiten der Spitäler aufsuchen. Auch in Biel und Thun stehen nach der Schliessung der Impfzentren ab Ende September weiter Angebote zur Verfügung.

Zudem seien Impfungen in 40 Arztpraxen und 40 Apotheken möglich. Alle Informationen dazu befinden sich auf www.be.ch/corona-impfung.Der Impftruck werde auch nach Ende September im Kanton unterwegs sein und vor Ort impfen.

Es werde seine dritte Tour durch den ganzen Kanton sein. Ab Oktober werde das niederschwellige Impfen weiter ausgebaut und durch mobile Impfteams ergänzt, die beispielsweise in Zusammenarbeit mit Gemeinden, Schulen oder Betrieben temporäre Impflokale betreiben werden.Gesundheitsdirektor Pierre Alain Schnegg unterstrich am Point de presse wie wichtig es sei, sich jetzt impfen zu lassen: Termine lassen sich kurzfristig buchen und der Impfstoff sei in genügenden Mengen verfügbar.

Er betonte: «Sie schützen sich und die Mitmenschen mit der Impfung vor schweren Krankheitsverläufen und helfen aktiv mit, dass nicht weitere Massnahmen wie die Ausdehnung der Zertifikatspflicht, Schliessungen und Verbote nötig werden.» Die Bevölkerung müsse sich bewusst sein, dass das Virus immer noch sehr verbreitet sei, und dass die Vorschriften zur Hygiene, zum Abstandhalten, zum Lüften und Maskentragen wo nötig weiterhin gelten..

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