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Regional

«Avenir Berne romande» - Kompetenzzentren für die Verwaltung und die Schulen des Berner Juras

2021-09-07 11:05:02
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Quelle: Kanton Bern

Mit dem angekündigten Kantonswechsel von Moutier werden die Verwaltungs- und Bildungseinrichtungen im Berner Jura und in Biel nach dem Prinzip der Konzentration nach Regionen organisiert, wie der Kanton Bern schildert.

Bürgernahe Kompetenzzentren, die in ausgewogener Weise über das gesamte Gebiet verteilt sein werden, sollen der Bevölkerung einen umfassenden kantonalen Service public in französischer Sprache bieten. Die Vorschläge des Kantons werden nun einer regionalen Begleitkommission zur Stellungnahme vorgelegt.

Die Arbeiten im Rahmen des Projekts «Avenir Berne romande» schreiten zügig voran. Das nach der Abstimmung über die Kantonszugehörigkeit von Moutier initiierte Projekt unter der Leitung von alt Regierungsrat Mario Annoni zielt darauf ab, die Modalitäten für den Kantonswechsel der Gemeinde zu regeln und die regionale Landkarte der französischsprachigen Verwaltungseinheiten und Schulen, von denen sich mehrere in Moutier befinden, neu zu gestalten.Die mit der Analyse der Reorganisation der kantonalen Dienste und Schulen beauftragte Arbeitsgruppe habe die Berner Regierung über ihre ersten Ergebnisse informiert.

Die regierungsrätliche Juradelegation habe das Konzept einer Konzentration nach Regionen von Verwaltungs- und Bildungseinrichtungen im Berner Jura und in Biel genehmigt. Ziel sei es, die Arbeitsplätze und Dienstleistungen für die Bevölkerung in der Region zu erhalten, sie jedoch zu modernisieren und in mehreren Kompetenzzentren zu bündeln, die ein Netzwerk bilden werden.

Auch das Gleichgewicht zwischen dem Berner Jura und Biel solle erhalten bleiben. Gemäss heutigem Stand seien folgende Kompetenzzentren vorgesehen:Die oben aufgeführten Grundsätze werden nun vor allem in Absprache mit der Region und den Gemeinden konsolidiert.

Der Regierungsrat habe im Grundsatz das Einsetzen einer aus zwei Teilbereichen bestehenden Begleitkommission genehmigt.Der «institutionelle Teilbereich» sei für die Bewertung der politischen Akzeptanz der Vorschläge der Arbeitsgruppe zuständig. Er setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der regionalen Institutionen zusammen: BJR, RFB, Jb.B, Deputation und Regierungsstatthalteramt.Der «zivilgesellschaftliche Teilbereich» habe die Aufgabe, die sozioökonomischen und historischen Auswirkungen der Arbeit zu analysieren und innovative Vorschläge im Lichte der Überlegungen der «Journée des 100» zu machen.

Rund um eine Kerngruppe von Persönlichkeiten werden Personen aus den Bereichen Wirtschaft und Tourismus, Bildung, Kunst und Kultur sowie Vertreterinnen und Vertreter der Jugend in einer flexiblen und sich je nach den Bedürfnissen und dem Fortschritt des Projekts entwickelnden Zusammensetzung zusammenkommen.Parallel dazu bereitet der Kanton Bern die interkantonale Vereinbarung über den Kantonswechsel der Gemeinde Moutier vor. Zurzeit stellen die Regierungen von Bern und Jura eine entsprechende Roadmap fertig.

Die beiden Kantone werden nächstens gemeinsam über die Regeln für die Verhandlungen informieren..

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