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Situation auf dem bernischen Arbeitsmarkt im September 2021 - Breit abgestützter Rückgang der Arbeitslosigkeit

2021-10-07 08:05:02
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Quelle: Kanton Bern

Die Zahl der Arbeitslosen im Kanton Bern sank im September 2021 um 665 Personen auf 11’641. Die Arbeitslosenquote ging von 2,2 auf 2,0 Prozent zurück (Schweiz: von 2,7 auf 2,6 Prozent), wie der Kanton Bern meldet.

Den stärksten Rückgang der Arbeitslosigkeit verzeichneten die MEM-Branche und der Handel. Auch die übrigen Branchen wiesen rückläufige oder stabile Arbeitslosenzahlen auf.

Bereinigt um die jahreszeitlichen Effekte ging die Arbeitslosigkeit leicht zurück. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit sei im September breit abgestützt.

In der MEM-Branche (Metallerzeugung, Elektronik inklusive Uhren, Maschinenbau) und im Handel (Gross- und Detailhandel) sei die Zahl der Arbeitslosen am stärksten gesunken (-110 respektive -85 Personen). Auch die übrigen Branchen wiesen rückläufige oder stabile Arbeitslosenzahlen auf.Die Arbeitslosigkeit bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen (15- bis 24-Jährige) ging im September – nach dem leichten Anstieg im August – um 188 Personen auf 1`289 zurück.

Entsprechend der Entwicklung in den Vorjahren dürfte sich der Rückgang bei den 15- bis 24-jährigen Personen in den nächsten Monaten fortsetzen.Bereinigt um die saisonalen Einflüsse nahm die Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vormonat leicht ab. Die saisonbereinigte Arbeitslosenquote beträgt 2,2 Prozent (Details zur Saisonbereinigung siehe Hinweis).In acht von zehn Verwaltungskreisen des Kantons nahm die Arbeitslosigkeit ab.

In den Verwaltungskreisen Obersimmental-Saanen und Interlaken-Oberhasli nahm die Arbeitslosenquote leicht zu. Die Spannweite der Arbeitslosenquote in den zehn Verwaltungskreisen geht von 0,6 (Frutigen-Niedersimmental) bis 4,0 Prozent (Biel/Bienne).Im September trafen 309 Gesuche zur Kurzarbeit ein.

Sie betrafen 2’671 Beschäftigte (August 2021: 196 Gesuche, 1’861 Beschäftigte).Bei der Saisonbereinigung werden regelmässige jahreszeitliche Einflüsse aus der Monatsstatistik eliminiert, um die konjunkturbedingten Veränderungen der Arbeitslosenzahlen zu untersuchen. Die jahreszeitlichen Schwankungen kommen beispielsweise durch die Witterung (Gast- und Baugewerbe) oder institutionelle Termine (Ausbildungsabschlüsse, Feiertage, Ferien) zu Stande..

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