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«Die GP-Ausgabe 2021 konnten wir nicht aus der Schublade ziehen»

2021-10-11 09:54:48
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Der Grand-Prix von Bern fand dieses Jahr pandemiebedingt an zwei Tagen statt. Gestartet wurde am Samstag und Sonntag jeweils zwischen 9 und 17 Uhr im Viertelstundentakt – in 50 Startblöcken à maximal 300 Läuferinnen und Läufer. Rund zwei Drittel der 9100 Teilnehmenden entschieden sich für einen Start am Samstag. Gut die Hälfte aller Läufer:innen absolvierten den 10-Meilen-Lauf.

Der Grand-Prix von Bern «gehörte» dieses Jahr dem Breitensport – es war für einmal kein Elitefeld am Start. Die schnellsten Zeiten wurden am Sonntagmorgen bei frischen Temperaturen erzielt: Marcel Berni (51:56) vom TV Länggasse und Simone Troxler (1:00:50) vom STB Leichtathletik liefen mit sehr respektablen Zeiten ins Ziel.

Mit diesen Leistungen hätten sich die beiden auch am letzten «richtigen» GP 2019 weit vorne klassiert. Berni wäre auf Rang 9, Troxler gar auf Rang 6 gelandet. Marcel Berni (33) wurde 2016 in Amsterdam Team-Europameister im Halbmarathon. Simone Troxler (24) gewann 2019 den Jungfrau- und Lausanne-Marathon.

«Die GP-Ausgabe 2021 konnten wir nicht aus der Schublade ziehen», sagt OK-Präsident Matthias Aebischer. «Alles war neu, hat aber trotzdem reibungslos funktioniert.»

Der nächste Grand-Prix von Bern findet wie gewohnt im Frühling statt – am 14. Mai 2022.

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