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Die Stützmauer der Münsterplattform soll saniert werden

2021-11-18 05:05:02
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Quelle: Stadt Bern

Die Stützmauer der Münsterplattform ist sanierungsbedürftig, wie die Stadt Bern schildert.

Deshalb solle das Bauwerk zwischen 2022 und 2025 in Etappen saniert werden. Der Gemeinderat habe dafür einen Projektierungs- und Baukredit von 3,32 Millionen Franken zuhanden des Stadtrats verabschiedet.Die Stützmauer der Münsterplattform ragt rund 30 Meter von der Badgasse in die Höhe und prägt das Stadtbild Berns als baulicher Hauptakzent der Altstadt.

Grundsätzlich sei die Mauer zwar in einem guten Zustand. Sie weist jedoch an den Steinoberflächen schadhafte Fugen und Risse mit Pflanzenbewuchs auf.

Weiter drohen Abplatzungen von sich ablösenden Sandsteinschalen. Um die Tragsicherheit langfristig zu gewährleisten, die Stützmauer in ihrem Aussehen zu erhalten und um grössere Folgeschäden zu verhindern, sei eine umfassende Sanierung nötig.Die Sanierung beinhaltet diverse unterschiedlich tiefgreifende Massnahmen an der Mauersubstanz.

Grössere Flächen müssen lediglich gereinigt oder von Pflanzenbewuchs befreit werden. Bei anderen Teilen der Stützmauer müssen jedoch grössere Ausbesserungen und Aufmörtelungen sowie Riss- und Fugensanierungen vorgenommen werden.

Die unsorgfältig ausgeführten weissen Fugen rund um die Sandsteinquader werden ebenfalls retuschiert und farblich angepasst. Im Bereich der beiden Eckpavillons auf der Münsterplattform gibt es zusätzlich An- und Abschlüsse, die saniert werden müssen.

Energie Wasser Bern werde gleichzeitig die bestehende Beleuchtung an der Mauer durch LED-Scheinwerfer ersetzen.Die geplanten Sanierungsmassnahmen werden in verschiedenen Bauetappen ausgeführt. Stein- und Mörtelarbeiten beispielsweise können nur in den wärmeren Jahreszeiten vorgenommen werden.

Die Arbeiten erfordern zudem ein aufwändiges Baugerüst, welches für jeden Bereich der Mauer von der Badgasse aus wieder auf- und abgebaut werden muss. Je nach Art und Lage der Baumassnahme kommen auch Hebebühnen oder Hängegerüste zum Einsatz.

Im Bereich der jeweiligen Baumassnahmen werden Absperrungen angebracht, die Münsterplattform könne aber während der gesamten Bauzeit ohne grössere Einschränkungen besucht werden. In der Badgasse müssen jeweils punktuell Teilbereiche der 25 öffentlichen Autoabstellplätze temporär abgesperrt werden.Mit der Sanierung könne das historische Denkmal erhalten werden.

Zudem werde die Sicherheit der Bauteile sowie der Personen auf der Plattform und unter der Mauer langfristig gewährleistet. Alle geplanten Arbeiten wurden mit der Denkmalpflege koordiniert.

Für die weitere Planung und die nötigen Sanierungsmassnahmen werde dem Stadtrat ein Projektierungs- und Baukredit von 3,32 Millionen Franken beantragt. Die Bauarbeiten sollen im Frühsommer 2022 aufgenommen werden und dauern voraussichtlich bis Ende 2025..

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