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Sanierung Monbijoustrasse: Nächstes Jahr wird’s intensiv

2021-12-16 10:05:02
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Quelle: Stadt Bern

Über Weihnachten und Neujahr ruhen die Bauarbeiten zur Sanierung der Monbijoustrasse – ab Frühling 2022 startet die Intensivbauphase: Dann werden die Tramgleise ersetzt und die Werkleitungen erneuert, wie die Stadt Bern berichtet.

Parallel dazu werde das Gebiet mit Fernwärme erschlossen. Das habe grosse Auswirkungen auf den privaten und den öffentlichen Verkehr.Die Arbeiten zur Verlegung der neuen öffentlichen Hauptabwasserleitung in der Monbijoustrasse – sie erfolgten mit dem sogenannten Microtunneling-Verfahren – konnten erfolgreich abgeschlossen werden.

Bis zum Start der Intensivbauphase im Frühling 2022 werden nun die privaten Abwasseranlagen zwischen der Kreuzung Eiger-/Monbijoustrasse und der Haltestelle Wander an die neue Hauptleitung angeschlossen. Zu diesem Zweck müssen bei einzelnen Liegenschaftszugängen Baugruben errichtet werden.

Zudem erstellt Energie Wasser Bern (ewb) mehrere provisorische Gas-, Wasser- und Elektroanschlüsse.Anschliessend verlagern sich die Arbeiten vom Untergrund an die Strassenoberfläche. Am 11. April 2022 beginnt die erste Intensivbauphase: Bis Sommer 2022 werden im Abschnitt zwischen der Eigerstrasse und der Tramhaltestelle Wander die Gas-, Wasser- und Elektroleitungen ersetzt sowie die Gleisanlagen erneuert.

Zudem werde das Gebiet mit Fernwärme erschlossen.Diese Arbeiten bedeuten für den betroffenen Perimeter zwischen der Eigerstrasse und der Haltestelle Wander eine Totalsperrung ab April bis Sommer 2022. Gleichzeitig muss der südliche Abschnitt bis zur Kreuzung Seftigenstrasse teilgesperrt werden, damit der Baustellenverkehr und die Zufahrt für Anwohnerinnen und Anwohner gewährleistet werden können. Von den Sperrungen betroffen seien sowohl der private als auch der öffentliche Verkehr: Die Trams der Linie 9 verkehren auf der Strecke der Linie 3 via Seftigenstrasse bis nach Wabern.

Die Tramlinie 3 sei eingestellt. Die Haltestelle Weissenbühl werde durch die Busse der Linie 19 bedient.

Diese werden ab der Haltestelle Sulgenau über den Eigerplatz umgeleitet. Auch der motorisierte Individualverkehr werde grossflächig umgeleitet.

Fussgänger sowie Velofahrerinnen, die ihr Rad schieben, können entlang der Baustelle an der Monbijoustrasse weiterhin zirkulieren, müssen aber mit Einschränkungen rechnen.In der zweiten Intensivbauphase, die unmittelbar nach der ersten folgt und bis Herbst 2022 dauert, muss der südliche Teil der Monbijoustrasse (Haltestelle Wander bis Seftigenstrasse) gesperrt werden. Die Verkehrsumleitungen bleiben in Kraft.

Zusätzlich zu den Gleisersatz- und Werkleitungsarbeiten kommen jene zur hindernisfreien Umgestaltung der ÖV-Haltestellen. Die finalen Umgebungs- und Begrünungsarbeiten finden dann während der ersten Monate des Jahres 2023 statt.Der Bauherrschaft – Stadt Bern, Bernmobil, ewb und der Wärmeverbund Marzili AG –liegt viel daran, die mit den Bauarbeiten verbundenen Einschränkungen für Anwohnerinnen und Anwohner so gering wie möglich zu halten.

Die betroffene Bevölkerung werde mittels Flyern und Bauplakaten kontinuierlich über den Bauverlauf informiert. Zudem sei während der ganzen Bauzeit ein Baustellentelefon in Betrieb, über welches Betroffene Fragen stellen oder Anliegen deponieren können.

Die Webseiten www.monbijoustrasse.be und www.bernmobil.ch geben Auskunft über den Stand der Bauarbeiten und die damit verbundenen Einschränkungen und Umleitungen.Die Monbijoustrasse werde zwischen Eiger- und Seftigenstrasse umfassend saniert: Die Gleisanlage der Linie 9 werde ersetzt, die Haltestelle «Wander» hindernisfrei ausgestaltet, Kanalisations- und Werkleitungen werden erneuert, zudem werden Sicherheitsmassnahmen zugunsten des Fuss- und Veloverkehrs umgesetzt. Die Bauarbeiten haben im Februar 2021 begonnen und dauern rund zwei Jahre.Die Gesamtkosten für die Sanierung der Monbijoustrasse betragen knapp 30 Millionen Franken.

BERNMOBIL kommt für den Ersatz der Gleisanlage auf, Energie Wasser Bern (ewb) für die Sanierung der Gas-, Wasser- und Elektroleitungen, der Wärmeverbund Marzili Bern AG für den Ausbau des Fernwärmenetzes. Der städtische Anteil beträgt 18,82 Millionen Franken und umfasst den Ersatz der Kanalisationsleitungen, Anpassungen im Strassenraum und den Umbau der Haltestelle «Wander».Die Stimmberechtigten der Stadt Bern haben dem Kredit im Februar 2019 mit 76,7 Prozent Ja-Stimmen zugestimmt.

In diesem Kredit wurde erstmals explizit auch Geld für den Baumschutz reserviert: Im Zuge der Sanierung der Abwasserleitungen müssen bei mehreren Bäumen teils schwerwiegende Eingriffe im Wurzelbereich vorgenommen werden..

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