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Wirtschaft

Reka im Geschäftsjahr 2021 - Ausblick 2022 - Starkes Feriengeschäft im zweiten Pandemiejahr

2022-01-11 15:20:04
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Quelle: Schweizer Reisekasse (REKA)

Die Schweizer Reisekasse Reka erreichte im Jahr 2021 auf Ebene der Unternehmensgruppe im operativen Geschäft einen Bruttoerlös von 100,3 Millionen Franken, wie die Schweizer Reisekasse (REKA) schreibt.

Dies entspreche einem Plus von 24,5% gegenüber dem Vorjahr. Das Feriengeschäft, Hauptträger des Zuwachses, profitierte insbesondere von der sehr starken Inlandnachfrage, aber auch von einem Zuwachs bei den Auslanddestinationen.

Im Geschäft mit vergünstigten Zahlungsmitteln (Reka-Geld) lag der Ertrag leicht über dem Vorjahr, jedoch immer noch deutlich unter dem Niveau von vor der Pandemie im Jahr 2019. Im Geschäftsfeld Reka-Ferien nahm der konsolidierte Bruttoerlös 2021 deutlich zu, und zwar um 31,1% auf 81,3 Millionen Franken. Er übertraf damit sogar den Wert von vor Corona von 2019 um 18,5%.

Der deutliche Ertragszuwachs sei auf vier günstige Faktoren zurückzuführen: Erstens zwang 2021 im Gegensatz zum Vorjahr kein Lockdown zu kompletten Betriebseinstellungen. Zweitens beinhaltet das Angebotsportfolio von Reka mehrheitlich Ferienwohnungen in der Schweiz, die in Coronazeiten aufgrund des Kundenbedürfnisses nach Social Distancing besonders gefragt waren und immer noch sind.

Drittens verbrachten die Schweizerinnen und Schweizer aufgrund der unsicheren Lage ihre Ferien erneut vorwiegend im eigenen Land. Viertens konnte Reka den Ertrag im Auslandgeschäft nahezu verdoppeln.

Dieses war 2020 noch stärker als das Inlandgeschäft durch Lockdowns, Grenzschliessungen und erschwerten Reiseverkehr geprägt worden. Allerdings wurde hier das Vorkrisenniveau aufgrund der vorhandenen Rahmenbedingungen noch nicht erreicht.

Infolge des aktuellen Wiederaufflammens der Pandemie durch Omikron dürfte sich 2022 die Situation für Reka nicht grundlegend verändern. Roger Seifritz, Direktor von Reka, rechnet mindestens bis in den Sommer hinein mit einem ähnlich starken Ergebnis wie im Vorjahr.

"Sollte sich die Pandemiesituation dann deutlich entspannen, dürfte die Nachfrage für Angebote in der Schweiz ab Sommer rückläufig sein, dafür aber die Nachfrage nach Reka-Angeboten im Ausland anziehen", so seine Einschätzung. Auch im zweiten Jahr der Pandemie konnte Reka im Geschäftsfeld Zahlungsmittel den betrieblichen Bruttoerlös des Vorkrisenjahres 2019 nicht erreichen.

Immerhin stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 2,2% auf 19,0 Millionen Franken. Die leichte Ertragszunahme sei vor allem auf verbesserte Gebührenerträge zurückzuführen, die durch die Verlagerung des Geschäftes auf bargeldlose Zahlungsmittel entstanden.

Die für Kommissionserträge relevanten Reka-Geld-Ausgaben der Kundinnen und Kunden nahmen zwar um 1,6% zu, blieben aber 23,3% hinter dem Normaljahr 2019. Ursache dafür seien die über weite Teile des Geschäftsjahres vorhandenen Beschränkungen in drei wichtigen Einsatzfeldern von Reka-Geld: Erstens lag die Auslastung des öffentlichen Verkehrs, des beliebtesten Einsatzfeldes von Reka-Geld bei Kundinnen und Kunden, nach wie vor deutlich unter dem Normalniveau. Zweitens erholte sich das Einsatzfeld Auslandreisen nicht (Reisebüros).

Und drittens führten die über einen Grossteil des Jahres verbreitete Homeofficetätigkeit und die lange Schliessung der Gastronomiebetriebe dazu, dass im Vergleich zu Normaljahren deutlich weniger Reka-Geld für die Verpflegung ausgegeben wurde. Im Geschäftsfeld Reka-Geld erwartet Reka im Jahr 2022 noch keine wesentliche Entspannung, weil Mobilität und Reisen voraussichtlich bis weit ins Jahr hinein stark beeinträchtigt bleiben werden.

Keinen negativen Einfluss hatte die Pandemie auch 2021 auf die Entwicklung der Unternehmenskunden. Mit 4`012 Betrieben und Organisationen (+ 1,6%), darunter drei Viertel der grössten Schweizer Unternehmen, erreicht Reka nach wie vor eine nachhaltig hohe und einzigartige Durchdringung im Markt der Lohnnebenleistungen und Kundenbindungsinstrumente.

Roger Seifritz, Direktor, Telefon +41 31 329 67 67, roger.seifritz@reka.chDownload Medienmitteilung und Bildmaterial: https://reka.ch/medien.

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