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Rückgang der Flüchtlinge bedingt Umbau der Asylsozialhilfe

2022-01-12 16:05:02
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Quelle: Stadt Bern

Die Anzahl der Flüchtlinge, die vom Asylsozialdienst der Stadt Bern betreut werden, sinkt derzeit stark, bedingt durch die restriktive EU-Migrationspolitik und die Covid-Reisebeschränkungen, wie die Stadt Bern ausführt.

Damit gehen auch die Entschädigungen des Kantons zurück, weil diese an konkrete Fallzahlen geknüpft sind. Der Asylsozialdienst muss deshalb in den kommenden Monaten organisatorisch und personell auf die tieferen Flüchtlingszahlen angepasst werden, um kostendeckend arbeiten zu können.Seit mehreren Monaten suchen immer weniger Flüchtlinge in der Schweiz Asyl.

Dies zeigt sich auch beim Asylsozialdienst der Stadt Bern mit einem raschen Rückgang der Fallzahlen. Diese werden gemäss Prognosen auch im 2022 weiter abnehmen.

Weniger Fälle bedeuten weniger Entschädigungsleistungen durch den Kanton Bern. Der Betrieb des Asylsozialdienstes muss daher der veränderten Situation angepasst werden, um kostendeckend zu arbeiten.

In den kommenden Monaten werden organisatorische Anpassungen umgesetzt und es werde eine noch engere Zusammenarbeit mit der Heilsarmee angestrebt. Im Personalbereich werden die bis 2022 befristeten Stellen nicht verlängert.

Davon seien 18 Mitarbeitende betroffen.Im Sommer 2020 sei der Asylsozialdienst mit einem Mengengerüst von 1018 Fällen gestartet. Bis September 2021 waren noch 780 Fälle zu führen.

Diese Zahl werde voraussichtlich bis Ende 2022 auf etwa 500 Fälle sinken. Neben der restriktiven Migrationspolitik im EU-Raum und den Reisebeschränkungen infolge der Corona-Pandemie werden auch Geflüchtete, die in den Jahren 2015 und 2016 in die Schweiz eingereist sind, nicht mehr im Asylsystem, sondern in der Sozialhilfe betreut.Die Stadt Bern sei seit Sommer 2020 regionale Partnerin des Kantons für den Asylbereich im Perimeter Stadt Bern und Umgebung (Gemeinden Bern, Köniz, Ostermundigen, Zollikofen, Muri und Bremgarten).

Das Sozialamt der Stadt Bern stellt den Leistungsauftrag sicher und führt dazu den Asylsozialdienst. Die Heilsarmee betreibt als Unterakkordantin im Auftrag der Stadt Bern die Kollektivunterkünfte und betreut die schutzsuchenden Menschen in dieser Lebensphase.

Der Kanton Bern entschädigt die Dienstleistungen in Form von Fallpauschalen pro Tag und Person..

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