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Gemeinderat will Vereinbarung mit YB und SCB verlängern

2022-02-24 05:05:03
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Quelle: Stadt Bern

Der Gemeinderat will die bestehende Vereinbarung über die Beteiligung an den Sicherheitskosten bei Sportveranstaltungen mit den beiden Stadtberner Sportklubs BSC YB und SCB verlängern, wie die Stadt Bern berichtet.

Stimmt der Stadtrat zu, werde die Vereinbarung bis Ende Saison 2025/26 nahtlos weitergeführt.Der BSC YB und der SCB beteiligen sich seit 2009 an den Sicherheitskosten, welche der Stadt Bern im Zusammenhang mit den Heimspielen der Klubs entstehen. Die aktuelle Vereinbarung besteht seit der Saison 2014/15 und sieht ein zweistufiges Abgeltungsmodell vor:Diese Vereinbarung läuft Ende der Spielsaison 2021/22 aus.

In Verhandlungen haben sich die zuständige Direktion für Sicherheit, Umwelt und Energie und die beiden Sportklubs darauf geeinigt, das aktuelle Abgeltungsmodell ohne inhaltliche Änderungen nahtlos bis Ende Spielsaison 2025/26 weiterzuführen. «Das vereinbarte Modell habe sich während den letzten Jahren für die Stadt Bern und die Sportklubs sehr bewährt.», sagt Gemeinderat Reto Nause, Direktor für Sicherheit, Umwelt und Energie.Mit der Beibehaltung eines Kostendachs bleibt für die Klubs der Anreiz bestehen, sich auch in Zukunft für die Sicherheit rund um ihre Heimspiele zu engagieren.

«Es sei sehr begrüssenswert, wenn Sportklubs Massnahmen ergreifen, um Gewalt, Polizeieinsätze und schlussendlich die gesamten Sicherheitskosten zu reduzieren. Diesen Anstrengungen möchten wir angemessen Rechnung tragen», so Reto Nause.

Konkret heisse das: Wenn die Heimspiele während der gesamten Saison mit einem Aufgebot im Rahmen der polizeilichen Grundversorgung abgewickelt werden können, werde auf eine Kostenbeteiligung der Sportklubs verzichtet.Insgesamt bewegen sich die Sicherheitskosten bei beiden Sportklubs auf stabilem Niveau. Die Sicherheitskosten bei YB-Heimspielen seien in der Tendenz leicht gestiegen.* Saisonabbruch im Hockey wegen Corona.

Keine Playoffs/-outs Die Schwankungen in den vergangenen drei Saisons seien auf die von Jahr zu Jahr unterschiedliche Anzahl von Heimspielen und die unterschiedlichen Spiele in den diversen Ligen (Meisterschaft, Cup, Champions League, Europa-League) zurückzuführen. Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Massnahmen – zum Beispiel Geisterspiele, Personenzahlbeschränkungen oder Schliessung der Gästesektoren – haben dazu geführt, dass in der Saison 2020/21 deutlich weniger Sicherheitskosten angefallen sind.Der SCB absolvierte in den letzten drei Saisons (2018/19, 2019/20 und 2020/21) insgesamt 101 Heimspiele.

Die Sicherheitskosten betrugen rund 292’000 Franken und liegen damit unter dem Aufwand für die polizeiliche Grundversorgung. Der Eishockeyklub beteiligte sich deshalb nicht an den Sicherheitskosten.Der BSC YB trug in der gleichen Zeit insgesamt 87 Spiele im Stadion Wankdorf aus.

Dabei entstanden Sicherheitskosten von rund 5,21 Millionen Franken. Gemäss Vereinbarung wurden dem Fussballklub rund 1,3 Millionen Franken in Rechnung gestellt.Der Gemeinderat sei nach wie vor der Ansicht, dass das aktuelle Abgeltungsmodell den Begebenheiten der beiden Klubs gerecht und damit eine angemessene Beteiligung der Klubs an den Sicherheitskosten sichergestellt wird.

Er legt deshalb dem Stadtrat die Vereinbarung mit den beiden Sportklubs unverändert für die nächsten vier Saisons bis 2025/26 zur Beschlussfassung vor..

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