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Neubau Volksschule Goumoëns: Siegerprojekt steht fest

2022-03-07 14:05:03
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Quelle: Stadt Bern

Auf dem Areal Goumoëns im Weissenbühlquartier soll eine Schulanlage mit Doppelturnhalle entstehen, wie die Stadt Bern schreibt.

Um ein qualitativ überzeugendes Projekt realisieren zu können, wurde ein offener Projektwettbewerb durchgeführt. Die Jury wählte das Projekt TREVOL zum Siegerprojekt.Die Stadt Bern plant im Stadtteil Mattenhof-Weissenbühl den Neubau einer Volksschulanlage. Der dringend benötigte zusätzliche Schulraum von 23 Klassenzimmern samt Spezial- und Nebenräumen, einer Ganztages- und Tagesschule, einer Doppelturnhalle, entsprechenden Aussenbereichen sowie einer Rollsportanlage solle auf dem Areal Goumoëns entstehen.

Der bestehende öffentliche Freiraum solle so weit wie möglich erhalten und mit dem angrenzenden Naherholungsgebiet verbunden werden. Dies war in den intensiven Diskussionen vor der Projektierung eine der Hauptforderungen aus dem Quartier und dem Stadtrat.Um ein Projekt zu finden, welches den betrieblichen und den gestalterischen Anforderungen optimal entspricht, wurde ein öffentlich ausgeschriebener Projektwettbewerb durchgeführt.

Insgesamt wurden 23 sehr unterschiedliche Projekte eingereicht. Einstimmig empfiehlt die Jury das Projekt TREVOL des Teams unter der Leitung von GWJ Architektur AG, Bern, zur Weiterbearbeitung. Das dreiflügelige Gebäude sei geschickt auf dem Areal situiert, so dass einerseits die «Gumere-Matte» unverändert und der wertvolle Baumbestand bestmöglich erhalten bleibt, wie dies gefordert war.

Zudem bietet das Projekt vielseitig nutzbare Aussenräume für das Quartier und die Schule. Die drei Gebäudeteile seien unabhängig voneinander erschlossen und beherbergen jeweils gut organisierte Lerncluster.

Eine flexible Lernlandschaft verbindet die drei Gebäudeteile miteinander und schafft betriebliche Synergien, wie zum Beispiel direkte Zugänge zu den Fachräumen. Die Turnhallen sind unterirdisch angeordnet und werden über ein Oberlichtband mit Tageslicht versorgt.In Bezug auf die Nachhaltigkeit solle diese Schulanlage für die Stadt neue Massstäbe setzen.

So werde das Projekt den Standard Minergie-A Eco erreichen und somit mehr Energie produzieren als verbrauchen. Dazu sei auf den drei Dächern eine grosse Photovoltaikanlage vorgesehen.

Der Neubau sei vollständig in Holz konstruiert. Dies ermöglicht eine klima- und ressourcenschonende Bauweise.

Grossen Wert werde auch darauf gelegt, die Naturwerte zu schützen sowie die Versiegelung des Bodens auf ein Minimum zu reduzieren. Die vorgeschlagene Lösung überzeugte die Jury sowohl als wertvollen Beitrag aufgrund seiner angemessenen Massstäblichkeit im Park wie auch als zeitgenössisches Schulbauprojekt. Die Quartierbevölkerung hatte im Vorfeld im Rahmen einer Begleit-gruppe und eines Dialogfensters Gelegenheit, Anliegen einzubringen.

Zudem waren Vertretungen von Quartier und Eltern an der Jurierung beteiligt. Die zu erwartenden Investitionskosten liegen zwischen 60 und 73 Millionen Franken.

Bei der Weiterentwick-lung des Projektes TREVOL sei vorgesehen, die Empfehlungen der Jury umzusetzen und das Quartier für die notwendige Überarbeitung der Aussenräume miteinzubeziehen, bevor es den politischen Gremien zum Kreditbeschluss vorgelegt werden wird. Ziel sei es, im Jahr 2025 mit den Bauarbeiten für den Neubau zu beginnen..

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