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Untergebrachte Ukrainer*innen: keine sofortige Registrierung nötig

2022-03-16 15:05:03
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Quelle: Stadt Bern

Geflüchtete Menschen aus der Ukraine, die in der Stadt Bern oder Umgebung bereits privat untergebracht sind, müssen sich nicht sofort registrieren lassen, wie die Stadt Bern schildert.

Die Stadt Bern ruft diese Menschen dazu auf, sich online für einen Termin anzumelden. Dies damit beim Bundesasylzentrum diejenigen Personen prioritär registriert werden können, die noch keine Unterkunft haben.Wer vor dem Krieg in der Ukraine geflohen und in der Stadt Bern oder in weiteren Gemeinden des Kantons Bern eine vorläufige Bleibe gefunden hat, muss sich nicht sofort beim Bundesasylzentrum an der Morillonstrasse 75 in Bern registrieren lassen.

Der Gemeinderat der Stadt Bern empfiehlt diesen Personen, online (www.bern.ch/booking) einen Termin für die Registrierung zu vereinbaren. Es bleiben dafür nach der Ankunft 90 Tage Zeit.

Auch wenn Kosten für Arztbesuche vor der Registrierung anfallen, werden diese vom Kanton oder Bund übernommen.In erster Priorität solle die Registrierung von Familien und Personengruppen erfolgen, die noch keine Unterbringung haben. Gemäss dem Staatssekretariat für Migration SEM erhalten alle aus der Ukraine Geflüchteten den Schutzstatus S, sofern sie vor dem 24. Februar 2022 in der Ukraine gemeldet waren.

Es gibt bezüglich der Aufnahme keine Kontingentierung, wie dies unter den Geflüchteten teilweise befürchtet wird.Was die Unterbringung in Gastfamilien angeht habe der Kanton Bern die Seite «Koordination Ukraine-Hilfe» eingerichtet. Hier können Interessierte ihre Angebote online erfassen.

Auch Übersetzungsdienste seien willkommen und gesucht. Das SEM arbeitet zur Unterbringung der Geflüchteten mit der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH) und der Organisation Campax zusammen.Weitere Informationen und eine ausführliche Zusammenstellung von «Häufig gestellten Fragen» (Frequently Asked Questions FAQ) seien auf der Webseite des Staatssekretariats für Migration zu finden.

Unter der Telefon-Nummer 058 465 99 11 betreibt das SEM auch eine «Helpline Ukraine».Aktuell werden in der Stadt Bern keine Sachspenden benötigt. Auch viele Hilfswerke verzichten auf Sachspenden, da die Logistik aufwendig und teilweise auch wenig zielführend ist.

Willkommen und am wirkungsvollsten seien Geldspenden, beispielsweise an die Glückskette, das Schweizerische Rote Kreuz oder andere Hilfswerke..

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