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Stadt stellt kurzzeitige Unterbringung für Schutzsuchende sicher

2022-03-18 15:05:03
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Quelle: Stadt Bern

Die Stadt Bern hat für die Schutzsuchenden aus der Ukraine bisher 550 Plätze in Zivilschutzanlagen in Betrieb genommen, wie die Stadt Bern berichtet.

Diese dienen der kurzzeitigen Unterbringung für Menschen, die noch keine Unterkunft haben. Die Stadt Bern sei auch bereit, über eine zusätzliche Anlaufstelle den Ausweis S für Schutzbedürftige aus der Ukraine auszustellen.Täglich kommen geflüchtete Menschen aus der Ukraine in Bern an.

Aktuell werden täglich Unterkünfte für neu eintreffende Personen benötigt. Damit sichergestellt ist, dass die Ankommenden in Bern rasch sicher und gut versorgt übernachten können, stellt die Stadt aktuell 550 Plätze in Zivilschutzanlagen zur Verfügung.Diese Plätze sollen zur Überbrückung der ersten Nächte dienen, bis den Schutzsuchenden in einem zweiten Schritt reguläre oberirdische Unterkünfte zugewiesen werden können.

Geplant sei auch, in den Zivilschutzanlagen eine Vermittlungsstelle für entsprechende Unterkünfte einzurichten, um eine rasche Vermittlung und Koordination sicherzustellen. Aktuell seien über 100 geflüchtete Personen aus der Ukraine in der Kurzunterkunft Allmend (KUA) untergebracht, wo sie zurzeit rund um die Uhr von Mitarbeitenden von Schutz und Rettung Bern betreut werden.Alle Personen, die ihren Wohnsitz vor dem 24. Februar 2022 in der Ukraine hatten, erhalten den Schutzstatus S.

Sie können dazu ein Online-Gesuch einreichen. Ausführliche Informationen seien auf der Webseite des SEM aufgeschaltet.

Es gibt bezüglich der Aufnahme keine Kontingentierung, wie dies unter den Geflüchteten teilweise befürchtet wird.Die Stadt Bern sei auch bereit, für Schutzbedürftige aus der Ukraine S-Ausweise auszustellen, um das SEM beim Ausstellen der Ausweise zu entlasten. Die Massnahmen seien bereits aufgegleist und eine Anlaufstelle könnte von Seiten der Stadt umgehend in Betrieb gehen.Was die Unterbringung in Gastfamilien angeht, habe der Kanton Bern die Seite «Koordination Ukraine-Hilfe» eingerichtet.

Hier können Bürger*innen ihre Angebote online erfassen. Auch Übersetzungsdienste seien willkommen und gesucht.

Das SEM arbeitet zur Unterbringung der Geflüchteten mit der Schweizerischen Flüchtlingshilfe (SFH) und der Organisation Campax zusammen..

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