Logo newsbern.ch

Regional

Schulanlage Enge wird wieder zur Volksschule

2022-04-07 05:05:03
newsbot by content-proivder.ch GmbH
Quelle: Stadt Bern

Die Schulanlage Enge im Stadtteil Länggasse-Felsenau soll wieder als Volksschule genutzt werden, wie die Stadt Bern mitteilt.

Weil Schulhaus und Turnhalle jedoch altersbedingt wesentliche Mängel aufweisen, muss die Anlage zuerst saniert werden. Der Gemeinderat habe die Abstimmungsvorlage für den Baukredit von 22,7 Millionen Franken zuhanden des Stadtrates verabschiedet.

Die Stimmberechtigten werden voraussichtlich im Herbst 2022 über die Vorlage abstimmen.Die Schulanlage Enge liegt im Stadtteil Länggasse-Felsenau und befindet sich unmittelbar nördlich des Viererfelds. Sie besteht aus einem Schulhaus mit Baujahr 1910/11 und einer Turnhalle mit Zwischenbau aus den 1930er-Jahren.

Von der Denkmalpflege seien die Gebäude als schützenswert eingestuft. Heute werde die Anlage unter anderem an eine private Schule vermietet.Auf dem Viererfeld/Mittelfeld solle ein neues Stadtquartier entstehen, für dessen Kinder zusätzlicher Schulraum benötigt wird.

Durch die stark ansteigenden Schülerinnen- und Schülerzahlen in den Quartieren Länggasse und Rossfeld muss jedoch bereits vor dem Bezug des Viererfelds/Mittelfeld zusätzlicher Schulraum bereitgestellt werden. Die Schulanlage Enge solle deshalb künftig wieder als Standort für eine städtische Volksschule genutzt werden.Das Schulhaus und die Einfachturnhalle seien in die Jahre gekommen und müssen gesamthaft saniert werden.

Im Zuge dieser Gesamtsanierung werden die Gebäude den heutigen pädagogischen Anforderungen angepasst und sollen hindernisfrei erschlossen werden. Nach der Sanierung solle die neue Volksschule Enge Platz für zehn Klassen und eine Tagesbetreuung für Schulkinder bieten.

Das Schulhaus werde später Teil der neuen Schulanlage Viererfeld bilden. Der Raum für die Tagesbetreuung werde sodann in ein Klassenzimmer umgewandelt, womit insgesamt elf Klassen im Enge-Schulhaus unterrichtet werden.Um den Energieverbrauch zu senken, werden die Gebäude besser isoliert.

Die Dächer und Aussenwände werden – wo dies möglich sei – gedämmt und die Fenster ertüchtigt oder ersetzt. Erneuert werden die WC- und Duschanlagen.

Geplant sei weiter, verschiedene Bauelemente in ihren ursprünglichen Zustand zu bringen. So solle unter anderem die Turnhallendecke nach denkmalpflegerischen Aspekten restauriert werden.Im Dachgeschoss des Schulhauses werde die Hauswarts-Wohnung zugunsten von mehr Schulraum rückgebaut.

Zusätzlich sei dort der Einbau von Räumen für die Lehrpersonen und die Schulleitung geplant. In den Geschossen mit den Klassenzimmern wer-den zur Schaffung von Gruppenräumen teilweise Trennwände eingebaut.

Die Raumaufteilung bleibt dabei weitgehend erhalten. Der Zugang zum Schulhaus solle künftig wieder über den Haupteingang an der Studerstrasse führen.Auf dem Dach der Turnhalle sei der Einbau einer Photovoltaikanlage vorgesehen.

Nach Möglichkeit werde die Anlage mittels eines Jugendsolarprojekts realisiert. In Zukunft solle die Schulanlage zudem ans Fernwärmenetz der Stadt Bern angeschlossen werden.

Im Aussenraum werden asphaltierte Flächen teilweise entsiegelt und zusätzliche Bäume gepflanzt werden. Die Umgebungsgestaltung werde dem Biodiversitätskonzept entsprechen.

Für die Schulkinder werden zusätzliche Spiel- und Sportgeräte aufgestellt.Der Baukredit für die Sanierungsmassnahmen beträgt 22,7 Millionen Franken. Der Gemeinderat habe die Vorlage zuhanden des Stadtrates verabschiedet.

Die Stimmberechtigten werden voraussichtlich im September 2022 darüber abstimmen. Die Bauarbeiten sollen Ende 2022 beginnen und rund eineinhalb Jahre dauern.

Per Schuljahresbeginn 2024/25 solle die Volksschule Enge ihren Betrieb aufnehmen..

Suche nach Stichworten:

Bern Schulanlage Enge Volksschule