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Ukraine-Konflikt: Befristet mehr Personal für den Kindesschutz

2022-05-09 10:05:03
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Quelle: Stadt Bern

Das städtische Amt für Erwachsenen- und Kindesschutz soll zusätzliche Beistandschaften für unbegleitete Minderjährige aus der Ukraine übernehmen, wie die Stadt Bern berichtet.

Dazu müssen die personellen Ressourcen temporär aufgestockt werden. Der Gemeinderat habe die Kredite an den Stadtrat verabschiedet.Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine seien rund 40’000 Schutzsuchende in die Schweiz geflohen.

Dabei handelt es sich hauptsächlich um Frauen, Jugendliche und Kinder. Einige der minderjährigen Flüchtlinge seien ohne Eltern angereist.

Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) Emmental sei im Kanton Bern für diese unbegleiteten Minderjährigen aus der Ukraine mit Status S zuständig. Die KESB Emmental habe jedoch zu wenig personelle Ressourcen, um noch weitere Beistandschaften zu führen.

Deshalb habe sie das städtische Amt für Erwachsenen- und Kindeschutz angefragt, Abklärungen sowie Beistandschaften zu übernehmen.Seit Ausbruch der Pandemie seien die Fallzahlen im Kindesschutzbereich konstant hoch. Aufgrund dieser bereits sehr hohen Fallzahlen sei es nicht möglich, die neuen Beistandschaften für ukrainische minderjährige Flüchtlinge mit den bestehenden Ressourcen im Amt für Erwachsenen- und Kindesschutz aufzufangen.

Für diese ausserordentliche, befristete Stellenaufstockung fallen nicht budgetierte Mehrausgaben von insgesamt 119’500 Franken an. Der Gemeinderat beantragt beim Stadtrat aus diesem Grund einen Nachkredit zum Globalbudget 2022 von 79’700 Franken sowie einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 39’800 Franken für 2023. Der Kanton werde Fallpauschalen vergüten..

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