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Die Stadt Bern lehnt eine breite Überdachung der Autobahn zwischen Allmenden ab. Der Entscheid folgt einer Machbarkeitsstudie, die technische Machbarkeit, Auswirkungen auf die Baumallee und Mehrverkehr in den Quartieren prüfte.
2026-04-08 09:40:52Der Gemeinderat der Stadt Bern hat das BUGAW-Projekt (Anschluss Wankdorf) in der aktuellen Form abgelehnt. Grundlage ist eine Machbarkeitsstudie, die die Verbindung der Allmenden als begrenzte und schmalere Varianten prüfte, jedoch eine breite Überdachung aus Gründen des Denkmalschutzes und der Mehrverkehrsverhinderung nicht bewilligungsfähig fand.
Vier Varianten wurden von ASTRA und städtischen Fachämtern untersucht. Die breiteste Variante (ca. 100 Meter) wäre technisch umsetzbar und würde vielfältige Nutzungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten schaffen, würde jedoch erhebliche Eingriffe in die Baumallee entlang der Bolligenstrasse erfordern.
Zwei schmalere Varianten hätten geringere Auswirkungen auf die Baumallee und könnten eher bewilligt werden, bieten aber nicht das volle Ziel einer grosszügigen Verbindung und hätten entsprechend weniger Frei- und Grünflächen sowie Aufenthaltswert.
Durch die Rückstufung des ByBO (Bypass Bern Ost) durch den Bundesrat ändert sich die verkehrspolitische Ausgangslage. Der Bund hatte bisher den engen Zusammenhang zum BUGAW betont; dieser Zusammenhang entfällt nun mit der Vertagung von ByBO.
Der Gemeinderat bedauert die fehlende Machbarkeit der grosszügigen Verbindung und hält an der Beschwerde fest. Er will dennoch weiterhin nach Lösungen suchen, um Verträglichkeit, Akzeptanz und eine zukunftsfähige ESP-Wankdorf-Entwicklung sicherzustellen. Das ESP-Wankdorf soll trotz Verzögerung auch ohne BUGAW Möglichkeiten für Arbeitsplätze, Wohnen sowie Sport- und Freizeitangebote ermöglichen.
(Quelle:Stadt Bern Bearbeitet mit ChatGPT)
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