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Der Bernische Gemeinderat stellt den Schwerpunkteplan Migration und Rassismus 2026–2029 vor, der 26 neue Massnahmen umfasst und die Teilhabe der Migrationsbevölkerung stärken soll.
2026-04-08 09:40:52Der Gemeinderat der Stadt Bern präsentiert den Schwerpunkteplan Migration und Rassismus für die Jahre 2026 bis 2029. Ziel ist die Stärkung der Teilhabe der Migrationsbevölkerung und die systematische Bekämpfung von Rassismus.
Der Plan sieht 51 Massnahmen vor: 25 laufende Projekte werden weitergeführt oder weiterentwickelt, 26 neue Massnahmen ergänzen das Ziel, Bern zur «Stadt für alle» zu machen. Die Umsetzung erfolgt zentral durch alle Direktionen der Stadtverwaltung.
Zu den neuen Massnahmen gehören eine Stärkung der politischen Teilhabe, bessere Meldemöglichkeiten bei Rassismusvorfällen sowie Sensibilisierungsangebote zu Antisemitismus und Diskriminierung. Weiterbildungen sollen vermittelt und der Zugang zu Informationen und Unterstützungsangeboten erleichtert werden.
Eine zentrale Neuerung ist die Einführung der «Citizen Card» im Zusammenhang mit dem Ausbau des digitalen Service public über das BernPortal. Die Card dient als eigenständiger Wohnorts-, Identitäts- und Altersbeleg für alle Bewohnerinnen und Bewohner Berna und kann in bestimmten Bereichen genutzt werden.
Der Plan setzt auf frühe Teilhabe und Schutz vor Diskriminierung unabhängig vom Aufenthaltsstatus. Die Massnahmen wurden in einem partizipativen Prozess entwickelt, der interne und externe Anspruchsgruppen einbezieht. Gemeinderätin Ursina Anderegg betont die Bedeutung von Zugänglichkeit, Teilhabe und Sichtbarkeit.
Der Schwerpunkteplan ist der fünfte dieser Art im Bereich Migration und Rassismus und baut auf dem Plan von 2022–2025 auf. Insgesamt werden 51 Massnahmen umgesetzt, davon 25 laufend und 26 neu hinzugekommen.
(Quelle:Stadt Bern Bearbeitet mit ChatGPT)
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