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Wissenschaft

Bern-Studie: frauenfeindliche Medien erhöhen Feindseligkeit bei Männern

Experimentelle Metaanalyse der Universität Bern zeigt, dass besonders gewalttätige misogynistische Inhalte bei Männern Feindseligkeit gegenüber Frauen erhöhen. Bei Frauen bleibt Reaktion gering.

2026-04-08 09:41:49
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Quelle: Universität Bern

Eine internationale Metaanalyse unter Leitung der Universität Bern belegt, dass der Konsum frauenfeindlicher Medieninhalte zu zunehmender Feindseligkeit gegenüber Frauen führt. Die Studie berücksichtigt Filme, Fernsehen, Musik, Musikvideos, Videospiele, Werbung, Bücher, Pornografie und soziale Medien.

Untersucht wurden 257 Studien mit insgesamt 132’933 Teilnehmenden aus der Schweiz, Deutschland, Österreich und den USA. Sowohl experimentelle als auch nicht-experimentelle Ansätze flossen in die Auswertung ein, um den Zusammenhang zwischen Exposition und feindseligen Reaktionen zu messen.

Die Ergebnisse zeigen, dass besonders gewalttätige, klar misogynistische Inhalte bei Männern zu stärkerer Feindseligkeit führen; bei Frauen treten solche Effekte nicht auf. Demgegenüber erhöhen demütigende und pornografische Inhalte bei beiden Geschlechtern feindselige Reaktionen. Junge Teilnehmende (10–18 Jahre) zeigen nach dem Konsum besonders ausgeprägte feindselige Reaktionen.

Praxisrelevante Schlussfolgerungen für Medien

Die Autoren betonen, dass Medienproduzierende die Darstellung von Frauen in misogynen, diskriminierenden Formen reduzieren können, um Feindseligkeit und Gewalt gegenüber Frauen zu verringern und die Gleichstellung zu unterstützen.

(Quelle:Universität Bern Bearbeitet mit ChatGPT)

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