Wissenschaft
Die Universität Bern veröffentlicht eine Studie zu Fadenwürmern, die zeigt, wie Nahrungsknappheit der Mutter das Wachstum der Nachkommen beeinflusst. Der Effekt hängt mit der Anzahl Ribosomen in den Zellen zusammen.
Die Universität Bern forscht an Caenorhabditis elegans und zeigt, dass die Ernährungsbedingungen der Muttertiere das Wachstum der Nachkommen maßgeblich beeinflussen. Bei reduzierter Nahrungszufuhr verringert sich die Anzahl der Ribosomen in den Zellen, wodurch die Nachkommen langsamer wachsen. Die Studie wurde in PLOS Biology veröffentlicht.
Durch das CRISPR/Cas9-Genomediting veränderten die Forschenden die Ribosomen der Fadenwürmer, um deren Entwicklung zu beobachten. Mit hochauflösender Fluoreszenz-Videomikroskopie dokumentierten sie sowohl Ribosomenzahl als auch Wachstumsgeschwindigkeit in Muttertieren und Nachkommen.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Muttertiere Ribosomen in die Eizellen weitergeben und so die Startbedingungen der Nachkommen festlegen. Der Mechanismus hängt mit dem mTORC1-Signalweg zusammen, der die Ribosomenproduktion steuert. Selbst bei ausreichender Nahrung kann dieser Prozess die frühe Entwicklung der Nachkommen verzögern.
(Quelle:Universität Bern Bearbeitet mit ChatGPT)
Suche nach Stichworten:
Bern Bern Forschungsgruppe zeigt, mütterliche Nahrung Ribosomen leert