Wissenschaft
Jennifer Lackey (Northwestern University) spricht in Bern vom 4. bis 6. Mai über das Recht Betroffener auf Anerkennung ihres Schicksals. Die Vorlesungsreihe stärkt die Rolle von Frauen in der Philosophie.
Jennifer Lackey ist Gastrednerin bei den Anna Tumarkin Lectures in Philosophy an der Universität Bern. Die Vortragsreihe findet am 4., 5. und 6. Mai statt und wird auf Englisch gehalten.
Die renommierte Philosophin wird aus erkenntnistheoretischer Perspektive Unrecht und Wiedergutmachung behandeln. Sie argumentiert, dass Betroffene gravierender Ungerechtigkeiten ein Recht auf Anerkennung ihres Schicksals haben.
Die Veranstalter betonen, dass die Vorlesungsreihe alle zwei Jahre internationale Spitzenforscherinnen präsentiert und darauf abzielt, Begeisterung für Philosophie zu wecken sowie mehr Frauen zum Studium zu ermutigen. Die Finanzierung erfolgt durch SAGW, die Organisation liegt beim Institut für Philosophie der Universität Bern.
Mit Lackeys Ansatz, der das zwischenmenschliche Reden, Zuhören und Lernen betont, wolle man konkrete, praxisnahe Debatten über soziale Erkenntnistheorie anstoßen.
Georg Brun und Claus Beisbart organisieren die Vorlesungsreihe. Zielpublikum sind Professorinnen, Studenten der Philosophie und allgemein Interessierte.
(Quelle:Universität Bern Bearbeitet mit ChatGPT)
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