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Die Interpellation im Berner Stadtrat prüft, ob der Tierpark Flamingos flugunfähig macht oder ob die Haltung den Tieren angepasst wird.

Flamingo im Tierpark Bern. (Bild: Kambui / Wikimedia Commons)
Eine überparteiliche Interpellation im Berner Stadtrat fragt, ob der Tierpark Bern die flugfähigen Flamingos flugunfähig macht oder ob die Tierhaltung den Bedürfnissen der Tiere angepasst wird. Die Debatte betrifft das Bildungsziel des Tierparks und mögliche Auswirkungen auf das Erscheinungsbild der Flamingos.
Der Vorstoss, eingereicht von Tier im Fokus (TIF), verweist auf eine Studie, die seit langem solche Eingriffe dokumentiert, aber kaum Daten zu den Tierwohlfolgen liefert. Stadtrat Tobias Sennhauser betont, dass die Haltung den Tieren angepasst werden müsse, nicht umgekehrt.
Zusätzlich wird hinterfragt, ob das Tierparkreglement bedrohte Arten schützt, da Flamingos laut Tierlexikon nicht als bedroht gelten. Die Debatte wird kurz vor dem Ausbau des Tierparks am 14. Juni geführt, bei dem ein neues Aquarium und weitere Anlagen geplant sind.
Der Vorstoss möchte vom Gemeinderat wissen, ob der Grundsatz in das Tierparkreglement aufgenommen wird, dass sich die Tierhaltung nach den Bedürfnissen der Tiere richten muss. Kritisch wird zudem die Präsentation der Flamingos hinterfragt, die durch Futterzusätze rosa gefärbt werden könnten.
Tier im Fokus (TIF) hat zudem die Nein-Parole zur Abstimmung über den Ausbau des Tierparks am 14. Juni 2026 formuliert. Die Organisation setzt sich außerdem für strikte Tierschutzkontrollen und weitere Anliegen ein.
(Quelle:tierimfokus.ch Bearbeitet mit ChatGPT)
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