Wissenschaft
Die Universität Bern, ETH Zürich und ZHAW setzen Enzyme ein, um DNA-kodierte Bibliotheken unter Wasser und milden Bedingungen herzustellen.
Eine kooperative Forschungsgruppe aus Universität Bern, ETH Zürich und ZHAW hat eine neue, schonende Methode für die Herstellung DNA-kodierter Bibliotheken entwickelt. Dabei kommen CoA-Ligasen und N-Acyltransferasen zum Einsatz, die unter milden, wasserbasierten Bedingungen arbeiten und die DNA-Barcodes nicht beschädigen.
Ziel ist es, die Suche nach zukünftigen Medikamenten effizienter und ressourcenschonender zu gestalten. Mehr als 120 verschiedene Molekülstrukturen konnten direkt auf der DNA aufgebaut werden, wodurch die Vielfalt der DNA-kodierten Bibliotheken erweitert wird.
Die Methode soll langfristig die Arzneimittelentwicklung beschleunigen und nachhaltiger gestalten. Die Forschungsergebnisse wurden in Nature Catalysis veröffentlicht und durch SNF im Sinergia-Projekt unterstützt.
(Quelle:Universität Bern Bearbeitet mit ChatGPT)
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