Wissenschaft
Das Schweizer Kinderkrebsregister (KiKR) feiert sein 50-jähriges Bestehen mit einem internationalen Symposium an der Universität Bern (21. und 22. August 2026). Es beleuchtet Nutzen von Gesundheitsregistern, digitale Gesundheitsdaten und die zukünftige Versorgung von krebskranken Kindern.
Das Schweizer Kinderkrebsregister (KiKR) begeht sein 50-jähriges Jubiläum mit einem internationalen Symposium an der Universität Bern. Die Veranstaltung am 21. und 22. August 2026 bringt Spitzeneinrichtungen, Behörden, Spitäler und Betroffene zusammen, um Chancen und Herausforderungen digitaler Gesundheitsdaten zu diskutieren.
Seit seiner Gründung 1976 hat das KiKR die Behandlung standardisiert, die Forschung vorangebracht und die Überlebenschancen von krebskranken Kindern deutlich verbessert. Von rund 60 Prozent Überleben in den 1970er Jahren bis heute fast 90 Prozent werden mehrere Jahrzehnte systematischer Datenerhebung zugeschrieben.
Prof. Claudia Kuehni vom ISPM der Universität Bern betont, dass die Datenerhebung keine Bürokratie, sondern eine lebensrettende Infrastruktur sei. Ohne koordinierte nationale und internationale Datenlage wären die Fortschritte der letzten fünf Jahrzehnte nicht möglich gewesen.
Das Symposium diskutiert zudem den Umgang mit digitalen Gesundheitsdaten, die Rolle von Umwelt- und genetischen Risikofaktoren sowie die Zukunft der Langzeitbetreuung und Lebensqualität von Patientinnen und Patienten. Die Schweizerische Gesundheitslandschaft fördert Initiativen wie DigiSanté, um solche Daten sicher zu nutzen.
Das KiKR erfasst alle in der Schweiz diagnostizierten Krebsfälle bei Kindern und Jugendlichen und dient als zentrale Quelle für Forschung, Überwachung der öffentlichen Gesundheit und Gesundheitsplanung. Das Register ist eines der umfangreichsten bevölkerungsbezogenen Kinderkrebsregister weltweit und das grösste Register der Schweiz für seltene Erkrankungen.
(Quelle:Universität Bern Bearbeitet mit ChatGPT)
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