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Der Kanton Bern plant eine Reform der Arbeitsintegration in der Sozialhilfe (BIAS). Biel, Bern und der Verein maxi.mumm verzichten nach Prüfung darauf, an der Ausschreibung teilzunehmen, weil das neue Modell finanzielle Defizite birgt und fachliche Mängel aufweist.
2026-08-25 10:05:03Der Kanton Bern will das System der Arbeitsintegration in der Sozialhilfe grundlegend verändern und hat im Mai 2026 eine Ausschreibung veröffentlicht. Biel, Bern und der Verein maxi.mumm haben beschlossen, nicht teilzunehmen, wie sie an einer gemeinsamen Medienkonferenz in Biel mitteilten.
Heute erbringen Biel, Bern und maxi.mumm pro Jahr Integrationsmassnahmen für rund 2500 Personen. Diese Leistungen sind bis Ende 2027 gesichert; der Auftrag ab 2028 lässt sich laut den Entscheiden der beteiligten Gemeinden nicht kostendeckend betreiben.
Kernaussagen der Verantwortlichen betonen, dass das neue Abgeltungsmodell finanzielle Defizite in Millionenhöhe verursachen könnte. Zudem werde das System neue Aufgaben auf die Gemeindebehörden und Sozialdienste verlagern, ohne ausreichende Fachkenntnisse oder Ressourcen sicherzustellen.
Die beteiligten Gemeinden fordern einen Dialog mit dem Kanton, um eine gemeinsam getragene Lösung zu finden und die vorhandenen Strukturen zu erhalten. Die bisherigen Träger-Gemeinden wollen nun gemeinsam eine praktikable Lösung suchen und rufen zu einem partizipativen Vorgehen mit dem Regierungsrat auf.
(Quelle:Stadt Bern Bearbeitet mit ChatGPT)
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