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Wissenschaft

Bern-Studie belegt: Pflanzen nehmen Duftstoffe auch über Blattoberfläche auf – selbst bei geschlossenen Spaltöffnungen

Eine internationale Studie unter Leitung von Prof. Dr. Matthias Erb von der Universität Bern zeigt, dass bestimmte Sukkulenten Duftstoffe nicht nur über Spaltöffnungen, sondern auch direkt über die Blattoberfläche aufnehmen – selbst wenn Spaltöffnungen geschlossen sind.

  • Doppelte Duftaufnahme: Pflanzen «riechen» auf zwei Wegen
    Doppelte Duftaufnahme: Pflanzen «riechen» auf zwei Wegen (Bild: Universität Bern)
  • Doppelte Duftaufnahme: Pflanzen «riechen» auf zwei Wegen
    Doppelte Duftaufnahme: Pflanzen «riechen» auf zwei Wegen (Bild: Universität Bern)
  • Doppelte Duftaufnahme: Pflanzen «riechen» auf zwei Wegen
    Doppelte Duftaufnahme: Pflanzen «riechen» auf zwei Wegen (Bild: Universität Bern)
  • Doppelte Duftaufnahme: Pflanzen «riechen» auf zwei Wegen
    Doppelte Duftaufnahme: Pflanzen «riechen» auf zwei Wegen (Bild: Universität Bern)
  • Doppelte Duftaufnahme: Pflanzen «riechen» auf zwei Wegen
    Doppelte Duftaufnahme: Pflanzen «riechen» auf zwei Wegen (Bild: Universität Bern)
  • Doppelte Duftaufnahme: Pflanzen «riechen» auf zwei Wegen
    Doppelte Duftaufnahme: Pflanzen «riechen» auf zwei Wegen (Bild: Universität Bern)
2026-08-29 02:25:03
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Quelle: Universität Bern

Eine internationale Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Erb vom Institut für Pflanzenwissenschaften der Universität Bern beweist, dass Pflanzen Duftstoffe auch über die Blattoberfläche aufnehmen können. Besonders die Sukkulente Kalanchoëlaxiflora nimmt demnach 20 bis 30 Prozent der Duftstoffe direkt über die Blattoberfläche auf, selbst wenn Spaltöffnungen geschlossen sind.

Die Forschenden nutzten Blattsukkulente Kalanchoëlaxiflora, um zwei Aufnahmewege zu vergleichen: Spaltöffnungen und Blattoberfläche. Durch gezielte Versuche, Hormonbehandlungen und genetisch veränderte Pflanzen konnten sie zeigen, dass die Aufnahme über die Blattoberfläche überwiegend über die Wachsschicht (Cuticula) und die Epidermis erfolgt.

Die Ergebnisse legen nahe, dass Pflanzen Duftstoffe wahrnehmen und darauf reagieren, auch wenn die Spaltöffnungen nicht aktiv sind. Zudem lässt sich der Weg über die Blattoberfläche durch gezielte Beeinflussung der Cuticula und Epiderma beeinflussen. Langfristig könnten die Erkenntnisse zu einer umweltfreundlicheren Pflanzenschutz-Strategie beitragen, die weniger Pestizide erfordert.

Die Studie wurde in Current Biology veröffentlicht. Die Universität Bern betont ihre führende Rolle in der Pflanzenduftstoff-Forschung und arbeitet an der Identifikation konkreter Duftstoffmoleküle sowie möglicher Rezeptoren in Pflanzen.”

(Quelle:Universität Bern Bearbeitet mit ChatGPT)

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